Pseudoasiatische Hühnersuppe (2SP)

Schnell soll es gehen, einfach soll es sein, Schärfe haben, schmecken und sättigen.

Im Moment durchlaufe ich eine  abnehmtechnische Durststrecke, die ist allerdings hausgemacht. Trotzdem verzichte ich nicht auf punktefreundliches Essen. Man vertut sich ja oft beim „Auswärts“-Salat, so gings mir Mittwoch. Käufliches Dressing ist des Abnehmers Tod, selbst bei Eigenportionierung. Donnerstag lag ich völlig neben der Spur. Dumm dabei: Es schmeckte nicht mal, „Mittagstisch“ in einem spanisch lautenden Lokal, ich sag nur: Schnitzel in die Fritte werfen kann ich auch, Mr. G. kam dazu in den Genuss von Dosenmais, geschmacklich nicht mal aufgepimpt. Ja, da muss man durch, wenn man schon freiwillig und des Lesens mächtig daneben greift. Wobei Lesen: DAS war dann in der „Bodega del Puerto“ an der Schlachte in Bremen noch das Highlight. Ich sag nur: Genitiv-Apostroph und: Das Jägerschnitzel ward umgetauft in Weidmann’s Schnitzel MIT „E“ und Genitiv-Apstroph, wobei dieses ja mittlerweile vom Duden als anerkannte Schreibregelung alternativ genehmigt ist. Naja, demnächst Mathe-Abi bestanden, wenn man das Ergebnisfenster trifft… 1 + 5 = 7 (das Ergebnisfenster geht von 4 – 8).

Das lag mir schwer im Magen. ALLES. Das Essen sowieso. Später köpften wir während des Einkaufs eine 1,5 Liter-Flasche Wasser, ein Rest war an der Kasse noch drin. Ein kläglicher Rest.

Aber nun solls ja die Pseudosuppe geben. Zutaten für 4 Portionen (wenn nicht mehr),
SP immer für 1 Portion. Ihr kennt das.

Man nehme:

400g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
450g TK-Wok-Gemüse
250g Konjaknudeln (Glasnudelform) – es dürfen auch weniger sein, das wirkt sich punktetechnisch nicht aus.
1/2 Daumen frischer Ingwer
1 Knolle chinesischer Knoblauch, oder eine große Knobizehe von den „Normalen“
1 – 3 Zweige vietnamesischer Koriander
1/2 Limette (Schale geraspelt und Saft)
2 Chilischoten (rot)
Sojasauce
15ml (ca. 1 gr. EL) Sesamöl
1,5-2 Liter Wasser

Gemüse in PfanneKleinteileKleinteile geschnippelt

Knoblauch und Ingwer schälen, beides in feine Scheiben schneiden. Chilischote in feinste Ringe. Die Konjaknudeln werden unter fließend kaltem Wasser abgespült. Die Korianderblätter werden von den Zweigen gezupft und quer in feine Streifen geschnitten.

In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen und das Wokgemüse darin anschwitzen. Parallel setzt man einen Topf mit Wasser,Sojasauce, den Knobi- und Ingwerscheiben, Limettensaft

Fleisch mariniert

und Chiliringen auf und gibt die Hähnchenstreifen mit dem Limettenabrieb   hinein, lässt es köcheln. Nun aus der Pfanne das W0kgemüse zugeben, die Pfanne mit einer Kelle Kochwasser noch mal kurz erhitzen und dann das Pfannenöl und andere darin verbliebene Reste zum Kochgut geben. Evtl. noch chinesische Gewürze, wenn man welche zur Hand hat. Zitronengras z.B.- in frischer Version bitte schon von Anfang an mit ans Kochwasser geben. Nun durchgaren. Kurz vor Ende der Garzeit die Konjaknudeln und den Koriander hinzufügen, kurz umrühren, fertig.

Wer will kann noch ein Ei mit 1 EL Wasser verschlagen und vorsichtig in den Kochvorgang träufeln. Kostet pro Portion unwesentlich mehr, sicherheitshalber würde ich pro Portion 1SP mehr geben, wenn das Ei groß ist.

Ohne Fleisch ists vegan. Schmeckt genau so gut. Nur sollte man da etwas rohes Gemüse mit Gewürzen zu Brühe zerkochen vorher.

Mal wieder gefüllte Paprikaschoten (Tatar, Reis, Zucchini und andere Darsteller)

Wenn ihr in der Küche mit Laptop unterwegs seid, achtet darauf, dass der Akku bald geladen wird, denn mein ganzer Text war weg. Machen wir es kurz:

Man nehme für 6-7 Paprika:

6-7 grüne große Paprika (0)
500g Tatar (8,5)
100 g Vollkornreis, trocken (4)
2 Möhrenn (0)
1 Zucchini (0)
1 Zwiebel (0)
2 Eier (4)
1 kl. Hand Berberitzen (wenn man hat, sonst Rosinen, denen fehlt aber die frische Säure) (1)
1 EL Olivenöl (3)
Dill, Salz, Pfeffer, Tabasco, andere Gewürze nach Belieben.

Der Reis wird nach Anleitung gekocht und muss dann abkühlen, dazu kann man ihn abschrecken, da scheiden sich die Geister (mal wieder)

Zwiebel und Zucchini fein würfeln, Möhren in der Küchenmaschine raspeln, alles mit den Eiern, dem Hackfleisch, Berberitzen,  Kräutern und Gewürzen ordentlich vermengen. Das geht natürlich nur mit der Hand.

Von den Paprika schneidet man den „Deckel“ ab und holt das Kerngehäuse und die Samenwände heraus.

Der Ofen wird auf 180°C Umluft vorgeheizt, in der Zeit befüllt man die Paprika mit der Masse. Paprikadeckel drauf und leicht mit Olivenöl von oben einpinseln.

Dann kommen die Paprika für ca. 1/2 Stunde in den Ofen.

19,5 FP für 7 Paprika macht 3 FP pro Paprika (aufgerundet).

1-horzUnd dann kann man es für „auf Arbeit“ Eintuppern. Ich habe noch etwas gehackte Dosentomaten mit Knobi und Gewürz drüber gegeben. Es geht auch ohne.

mitohne

Resteessen à la Sista (vegan)

Wie isses nun blos möglich!!! Kennt wer noch „Mutter Kempowski“ aus den Büchern „Tadellöser und Wolff“ von Walter Kemposwki? Hat gar nichts mit diesem Rezept zu tun, aber ich bin mental häufiger in Paralleluniversen unterwegs.

Kommen wir zum eigentlichen Zweck meiner Schreiberei heute: Resteessen.

Ich hatte noch 1/3 Knolle Sellerie, 5 Möhren. Die blickten mich alle ratlos an. Was war zu tun? Erst mal, so fiel mir ein, könne ratlos zurückblicken die Situation entspannen. Gedacht, getan, ratlos geguckt, Situation gerettet. Ich könnte ne Gemüsesuppe machen. Zwiebeln dazu, Kartoffeln dazu. Aber ich wollte keine Gemüsesuppe! Nee, wollte ich einfach nicht. Also eröffnete ich einen Thread im Forum meines Vertrauens (meiga.de), betitelt mit FRAGE FRAGE FRAGE. Großbuchstaben sind nicht nur agressiv, die unterstreichen auch die Notlage. Was kann ich aus den Zutaten (Möhren und Sellerie machen????) Salat hatten wir ja schon tags zuvor.

U.a. bekam ich Antwort von meiner Schwester = Sista. Zutaten in mundgerechte Scheiben schneiden, mit ordentlich Knobi in Öl anbraten, schwarze Oliven und Tomaten dazu, fertig. Dazu könne man noch Fleisch. Fleisch hab ich nicht, will ich nicht. Oliven hab ich auch nicht. Aber ich hab noch Knobi und Tomaten. Der Selbstversuch läuft. Ist auch abnehmtauglich für abends, da keine leeren Kohlehydrate dran sind.

Man nehme (hier für 2 Personen, alle Mengen sind ca.-Angaben)

5 Möhren (0PP)
1/3 Knolle Sellerie (0PP)
Knoblauchzehen (0PP)
Tomaten (0PP)
schwarze Oliven (wer hat, ich hab keine)
2 EL Olivenöl (6PP)
Salz, Pfeffer, Kräuter (wer hat)

Sellerie und Möhren  werden in mundgerechte Scheiben geschnitten. Tomaten auch, bei mir waren es nicht mehr allzuviele. Knobi schälen, mit dem Messerrücken zerdrücken und dann kleinst schneiden.

rohroh2

in der Pfanne

in einer großen Pfanne oder großflächigem Schmortopf aus einer Punktesammelaktion von Silit das Öl erhitzen, Sellerie und Möhren hineinwerfen und anschmurgeln, bis Beides ca. noch 5 Minuten braucht. Gelegentlich wenden. Also, immer mal wieder. Soll ja nicht schwarz ansetzen, ich hasse Nitrosamine. Dann Hitze etwas runter den Knoblauch dazugeben und dann auch die Tomaten. Alles  mal wenden und vermengen, garen lassen, Hitze kurz mal wieder hoch, oder so, wie man es für gut empfindet. Pfeffern, Salzen, und wer hat und mag: Kräuter drüber. Ich hab mich ja in die „8 Feldkräuter“ (TK) von Iglo verliebt. Mangels eigenem Garten.

fertig

Und ich denke, hier sind noch so manche Variationsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft. Zwiebeln übrig? Rein damit. Ich denke Apfelschnitze gingen auch. Aber unsere Äpfel haben einen anderen Auftrag. Also bleibe ich bei dem, was ich oben schrieb. Diesmal. Sollte eines Tages ein Apfel kurz vor der Verwesung stehen, würde ich wohl den auch mit hineingeben.

In Summe macht das pro Person 3 FlexP pro Portion.

Spaghetti mit Möhren-Dattel-Sauce (vegetarisch, nicht vegan)

Hier im Norden ticken die Uhren anders. Wir haben noch Sommer. Also, zumindest dieses Jahr. Wir hatten überhaupt einen recht ordentlichen Sommer dieses Jahr, da kann man nicht meckern. Nur mit der Bikinifigur ist das nichts geworden. Noch nicht. Das Problem ist ja nicht, dass gesundes Essen nicht schmeckt, das Problem ist, dass man es nicht durchzieht. Das Problem ist, dass man bei Stillstand, der länger als 2 Wochen dauert, die Ausnahme zur Regel macht und täglich auf Ausnahme fährt. Dabei schmecken diese Ausnahmen nicht mal wirklich, sie sind einfach nur so verfügbar. Muss man nichts für tun. Ich meine jetzt nicht, wenn man wirklich ab und an in ein Restaurant geht, aber bitte, ab und an, und dazu zählt eben auch nicht der Chinamann (Bratnudeln und co.) zwischendurch, oder der Türke, der frittierte Fisch mit Pommes oder was weiss ich. Das ist nicht ab und an, das ist nämlich eingerissen. Nicht etwa anstatt, sondern gerne auch noch oben drauf.

Ob wohl der Pommesbudenspruch: „Kommt was drauf“ daher rührt?  Kommt was drauf sollte die Begrüßungsformel von Pommesschmieden und Burgerkönigen sein, denn dann käme man mal ins Denken. Ich glaube, mit den Imbiss-, Mittags-, Fast-Food-Läden ist es wie mit den Shakern. Also, diese Abnehmshakes, nech. Sie sollen eine Mahlzeit ersetzen, sie kommen nicht „oben drauf“. Und täglich oder jeden 2. Tag oder auch jeden 3. Tag daneben zu greifen, nur weils schneller geht, das ist dann ja auch nicht Sinn der Sache.

Und so kam es gar nicht ungelegen, dass  man mir ein Rezept zutrug, dass man auch bei schönem Wetter kochen mag, und vor allem auch mitnehmtauglich fürs Büro und für 2 Tage und für 2 Personen. Denn 2 x 2 macht 4. Ok, wäre es ein 2-Personen Rezept, könnte man einfach die Mengen verdoppeln. Aber nein, es wird einem einfach gemacht, man muss es nur nutzen.

Schreiten wir also zur Tat:

Man nehme:

für 4 Portionen:

1 Zwiebel
6 Möhren
3 EL Sojasauce
2 TL Honig
1 TL frischer geriebener Ingwer
Saft einer Zitrone
200g trockene Spaghetti
Salz
2 EL Kurkuma
1 EL Olivenöl oder Ingweröl (https://edda1804.wordpress.com/2014/09/22/ingwerol/)
300 ml Gemüsebrühe (1,5 TL Pulver – mögl. Bio)
60 g getrocknete Datteln (wem das zu umständlich ist, der nehme gleiche Menge Rosinen)
150 g saure Sahne (oder eine Packung Exquisa light)
1 TL Estragon
Pfeffer

Die gewaschenen Möhren hobeln wir in Stifte, dazu eignet sich die Börner-Reibe. Die Zwiebeln werden geschält und kleinst gewürfelt. Der Ingwer geschält und gerieben. Die Datteln werden entkernt (wenn man nicht schon entkernte Datteln gekauft hat) und schneidet sie in feine Streifen. Das gibt fein extremst-klebrige Finger!
Möhrenstifte und Zwiebelwürfel in eine Schüssel geben, dazu kommen dann der Ingwer, der Honig, der Zitronensaft und die Sojasauce. Alles schön miteinander vermengen und 1 Stunde durchziehen lassen. Immer mal wieder umrühren schadet nichts.

Kommen wir zu den Spaghetti. Die garen wir nach Packungsanweisung in reichlich Wasser mit Salz und geben auch Kurkuma hinzu.  Überhaupt: wenn man kein Kurkuma im Hause hat, besser ist es, dieses Produkt im Türkensupermarkt zu kaufen, anstatt  für son kleines Supermarktdöschen Unsummen auszugeben. Für getrockneten Estragon oder überhaupt, gilt das Gleiche. Ok, also wir geben auch Kurkuma ins Kochwasser. Das Kochwasser sieht dann etwas befremdlich aus, aber das liegt daran, dass wir das so nicht gewohnt sind.
Überhaupt: 200g trockene Spaghetti auf 4 Portionen? Geht das? Klar, das geht. Auch wenn wir anderes gewohnt sind, leider. Und ich habe mir die Mühe gemacht, diese 200g abzuwiegen. Ich wollte es nämlich wissen, sieht mau aus, aber glaubt mir, das geht!

Nun geben wir das Öl in eine große Pfanne, ich hab gerade keine frei, also nehme ich einen breiten Topf. Also, wir erhitzen das Öl und geben die Karottenmischung nebst Marinade dazu. Das lassen wir etwas dünsten und schmurgeln, wenden immer wieder mal und gießen dann die Brühe an, ca. 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Während dieser Zeit werden die Spaghetti wohl fertig werden, die wir dann in ein Sieb abgießen. Ja, und ich schrecke sie ab, wenn es erst anderntags gegessen werden wird. Da bin ich ganz pragmatisch.

Zur Karottenmischung in der Pfanne werden nun die Datteln gegeben, schön umgerührt. Die Saure Sahne und den Estragon hinzufügen, wieder umrühren, damit sich alles vermengt. Weiter köcheln lassen nebst umrühren, bis die Sauce schön sämig und nicht zu dünn und nicht zu dick ist. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber mit Salz sparsam sein wg. der Sojasauce, lieber erst noch mal checken.

Dann servieren, oder:  4 einzelne Portionen davon eintuppern, und mein Mr. G. und ich haben für 2 Tage was davon in unserer Sesselpuper-Mittagspause.

Wer es mit zur Arbeit nehmen möchte anderntags, vermenge Spaggis und Sauce bitte erst, wenn beides erkaltet ist, sonst garen die Nudeln nach, und das wollen wir ja nicht.

1-horz

Sauerkrauteintopf mit Putenfleisch (und Vorsatz ;-)

Heute kochen wir für morgen gleich mit!

Man nehme für 6-8 Portionen:

4 Zwiebeln (0)
2 Paprika – Farbe egal (0)
1-2 Stangen Sellerie (0)
1 gr. Dose Sauerkraut (0)
1 Dose Mais – 285g Abtropfgewicht (5,5)
1Dose gewürfelte Tomaten – 400g  (1,5)
Tomatenmark (0)
500g Putenbrust ohne Haut (10)
50g Exquisa 0,2% Frischkäse (0,5)
1 EL Olivenöl (3)
1 TL Gemüsebrühepulver
etwas Wasser
Gewürze (Paprika, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel gemahlen, usw, usw.)

Zwiebeln, Paprika würfeln, Sellerie ganz fein würfeln und das Putenfleisch in ca. 2 cm³ Würfel schneiden. Das Öl in einem großen – möglichst ovalen – Topf erhitzen und die gewürfelten Gemüse darin anschwitzen, dann das Sauerkraut dazu, das kann ruhig etwas Farbe kriegen. Dann kommt das Fleisch dazu, immer schön umher wenden, Paprikapulver drüber, Salz u. Pfeffer und was man sonst noch so an Gewürzen mag. Mais und Tomaten sowie Tomatenmark zugeben, das Brühepulver drüber, umrühren und schmurgeln lassen. Evtl. etwas Wasser dazu. Dann Deckel drauf und weiter garen. Kurz, bevor es fertig ist, den Exquisa einrühren.

Bei 6 Portionen: 3,5 pro PortionIMAG0643

Gefüllte Paprikaschoten – Ofen oder Dampfgarer – Vegetarier lassen das Fleisch weg

Das Abnehmen geht weiter !   So langsam habe ich Blut geleckt, der Sport macht Spaß, das Essen schmeckt, was will frau mehr? Und ein Mal wöchtentlich ist „Schlemmertag“, was aber nicht heisst, dass ich da bewusst über die Stränge schlage, sondern ich koche, ohne auf die Punkte zu achten, die zähle ich dann zwar, aber ich halte mich nicht zwingend an mein Limit. Es kann auch vorkommen, dass wir Essen gehen. Aber eben nicht heute. Heute gibts gefüllte Paprika. Schlemmertag ist morgen, da gibts Rouladen, und morgen gibts auch die Story dazu.

Man nehme für 2 Personen:

4 große grüne Paprika (0)100 g Reis (roh) (4,5)
200 g Tatar (4)
1 TL Olivenöl (1)
45 g Schafskäse 30% iTr. (2,5)
Dill (0), Koriander (0), Kreuzkümmel (0) – wer es in Richtung türkisch/orientalisch möchte
Kräuter (0)
1 Tomate(0)
1 Zwiebel (0)
1 Stange Stangensellerie
1-2 Zehen Knoblauch (nur wenn man danach oder tags drauf NICHT in die Sauna geht!)
1 kl. Dose Tomaten
Gewürze und Kräuter

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Den Reis kocht man, klar, was soll man auch sonst damit tun, etwa Korn für Korn auf die Wäscheleine hängen? Die Stange Sellerie putzen, von Fäden befreien und sehr sehr klein schneiden, dito die Tomate. Die  Zwiebel schälen und klitzeklein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig anschwitzen. Anschließend in eine Schüssel geben, die Tomatenwürfel sowie den Sellerie dazu und den garen Reis. Danach das Tatar dazu geben würzen und vermengen. Den Schafskäse sehr fein zerkleinern, evtl. hobeln und auch drunterheben. Ebenso die Kräuter.

Jetzt wird schon mal der Ofen vorgeheizt auf 180° bis 200°.

Die Paprika Waschen, oben den Deckel abschneiden und die weissten Strünke nebst Samen entfernen. Dann die Reis-Tatar-Tomaten-Käse-Selleriemischung einfüllen und fest andrücken, damit alles reingeht. Die gefüllten Paprika in eine große ofenfeste Form stellen, Paprikadeckel aufsetzen, Form abdecken und ab in den Ofen für ca. 40 Minuten. 10 Minuten vor Ende den Deckel der Form abnehmen und ggf in den letzten 5 Minuten den Grill zuschalten

Während die Paprika im Ofen sind, die stückigen Tomaten aus der Dose (man kann auch einfach eine Dose geschälte Tomaten nehmen und zerkleinern) mit oder ohne gepressten Knobi in einem Topf erhitzen und nach Gusto würzen.

Wählt man die Zubereitung im Dampfgarer:  Reis im geschlossenen Behälter garen (statt Topf). Später die gefüllten Paprika im gelochten Behälter für 20-25 Minuten garen, da sollte aber das Tatar evtl. voher mit den Zwiebeln angebraten werden, muss aber nicht.

Heute wähle ich die Zubereitung im Dampfgarer. Es ist in dieser Form ein Pilotprojekt!

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Punktetechnisch liegen wir hier bei komplett 12. Bei zwei Personen: 6. pro Person. Da hat jeder 2 gefüllte Paprika! Wenn man aber nicht so viel Hunger hat, sinds 3P bei einer gefüllten Paprika, logisch oder? Dann reichts für 4 Personen oder für 2 Mahlzeiten für 2 Personen…

Und ich stelle fest: ich muss die Paprika in den 2. Behälter stellen, da beim ersten Behälter der Deckel nicht schließt. Die Paprika sind sehr groß.

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Sollte noch Tatar-Reis-Füllung übrig sein: einfach mit in die Tomatensauce.

In diesem Sinne: Wir schaffen das!

Vegetarier lassen das Fleisch weg und nehmen statt dessen vlt. noch zusätzlich eine fein gewürfelte Paprika hinzu oder Zucchini z.B. Veganer lassen zusätzlich den Käse weg. Geht auch. In beiden Fällen: Punktezahl reduzieren.

fertig

 

Schmorgurken mit Schollenfilet (Vorsatzrezept)

Es gibt im Januar keine Schmorgurken, aber es gibt Gier. Und ich bin gierig auf dieses Rezept, da wir das schon lange nicht mehr hatten, gut in der (Zahl) liegt und es außerdem leckerlich ist. Hinzu kommt mein heutiger Besuch beim Sportmediziner, der mir eröffnete: Ohne Muskeln (nicht Muckis!!) keine Ausdauer. Also erst mal Muskelaufbau. Aber das hält mich ja nun nicht vom Essen ab.

Man nehme für 2 Personen:

250g Schollenfilet (TK) (3,5)
1 Schmorgurke oder 2 dicke Salatgurken (0)
2 Zwiebeln (0)
1 TL Öl (1)
Wasser
100g Exquisa Frischkäse 0,2% (1)
120g Reis, trocken (3)
Gewürze: Salz, Pfeffer, viel Dill, Abrieb einer Bio-Zitrone, Zitronensaft, ein Hauch Brühepulver (Gemüse)

und dann geht das so:

Schollenfilets auftauen, Gurke(n) schälen und längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen, dann in Halbmonde schneiden, ca 0,5cm. Gurken
Zwiebeln pellen und fein würfeln.
Den Reis kochen.
Gurken in 1 TL in einer großen Pfanne anbraten, wenn sie anfangen Farbe zu bekommen, die Zwiebeln dazu, vemischen und Zwiebeln glasig werden lassen. Evtl. Herd runterschalten. Wasser hinzu (ca. 100 ml anfangs) und Dill hinzugeben sowie Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer und Brühepulver. Pfanne
Dann den Exquisa einrühren, durchköcheln lassen. Deckel drauf.
Aufgetaute Schollenfilets mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern und oben auf in die Pfanne legen, noch mal etwas Dill dazu. Herd ausschalten !!! Deckel drauf!!
Die Filets brauchen nur 2-3 Minuten. Nicht wenden, nicht am Zipfel packen. Liegen lassen. Wenn sie noch nicht ganz aufgetaut waren, gibt man noch ne Minute hinzu.

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Salat mit Chickentits gebraten

Nein, ich werde jetzt nicht nur Salat essen, aber da ich diese Woche noch „Essen auf Rädern“ im Büro bekomme, gibts abends halt Salat. Nächste Woche wirds wieder anders.

Im Grunde ist das identisch mit der „körniger Frischkäse“-Geschichte, aber trotzdem schreibe ich mal die Zutaten für 2 Personen:

1 Salatherz
1/2 Gurke
2 Tomaten
1 Paprika
1 Zwiebel
1 Kiwi
fr. Blattpetersilie
1 Möhren (weils vorhanden ist)
1 Stangensellerien (weils vorhanden ist)
fr. Champis (wenn vorhanden)
fr. Radieschen (wenn vorhanden)1 Kiwi
1 Becher körniger Frischkäse 0,8% (2,5)*
250g Geflügelbrust ohne Haut (4,5)**
3 TL Olivenöl (3)
5 Oliven grün (1)
frischer Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Gewürze nach Gusto.

Macht wieder 11, bei 2 Essern: 5,5 pro Person.

*Jetzt, wo ich das schreibe fällt mir glatt was auf:  bei den körnigen Frischkäsesorten gibts in der „Light-Version“ heftigste Unterschiede. Z.B. der von „Leichter Genuss“, der hat weniger Fett (nur 0,4g auf 100), aber dafür immens viel KH(4g auf 100). Heute habe ich den 0,8%er, der hat zwar 0,8 Fett auf 100, aber nur 1g kH. KH in diesem Fall Zucker. Kalorientechnisch kommt der 0,8er auch besser weg mit 65/100 (statt 73/100). Der 0,8er ist von Exquisa. Was die (Zahl) betrifft, macht es nur 1 Stelle hinterm Komma aus auf 100g, aber gut zu wissen, ist es allemal. Also, guckt euch immer die Liste auf den Bechern, Packungen an und schmeisst den Zahlrechner an. (kann ich per mail versuchsweise verschicken, ist ne .exe und oft haut das Versenden nicht hin.)

** 240g haben (4), da geb ich der Sicherheit trotzdem aufs die 250g glatte (4,5) zur Sicherheit.

In einer Pfanne erhitze man kein Öl, höchstens mit einem Tropfen ausreiben vorher. Wenn das heiss ist, wirft man das geschnitten Hähnchenbrustfiletfleisch hinein und brät es an, Würzen nicht vergessen. Wer mag, glasiert die Zwiebel (vorher halbiert und in halbe Ringe geschnitten) mit sowie (wer hat und mag) die Champis. Beides, Pilze und Champis können aber auch roh zum Salat gegeben werden.

Der Salat wird klein geschnitten, auf 2 große Teller verteilt. Das andere Gemüse und die Kiwi wird klein gewürfelt. Auf jeden Teller kommt 1/2 Becher körniger Frischkäse und von dem Gemüse jeweils die Hälfte herum. Die Petersilie wird klein gehexelt. Dann kommt das noch warme gebratene Hähnchenfleisch auf die salatigen Teller hindrapiert, und man bestreut es mit Petersilie.

Den Saft der Zitrone mische man mit dem restlichen Öl, gibt einen Spritzer Süstoff hinzu oder Stevia, vermenguliert das und gibt es über den Salat.

Bei (Null)-Zahl-zutaten ist das Rezept immer austauschbar, nur bei (Zahl)-Zutaten bitte diese zusätzlich berechnen oder weglassen.  Ich glaube, ich haue noch ein paar grüne Oliven drauf, weil sie eben da sind. (5Stck/25g = 1Zahl), schwarze haben mehr (Zahl).

ZutatenUnd wenn das dann fertig ist…

schauts so aus:  fertig

Für die Oliven sollte ich mir 3 (Zahl) aufschreiben….

Körniger Frischkäse mit Allerhandlei und Vorsatz

Wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch gleich weitermachen. Mein Vorsatz: Gewicht nach unten, Fitness nach oben. Letzteres nahm ich zum Anlass, ein hier ansässiges Sportstudio mit angeschlossenem Saunabereich (innen und außen) aufzusuchen. Zuerst allerdings nur die Sauna, das muss angetestet werden, sonst bringt das alles nix. Also im alten Jahr kurz vor Böllertagdurchziehe dahin, eingecheckt und für gut befunden. Auch der Fitnessbereich sagt mir zu (ich hasse Sportstudios, es wird mir langweilig, da rumzuhampeln und die Zeit schleicht im Sekundentakt, als wären Stunden dahingeflossen. Zäh wie Kaugummi wird mir da die Zeit). Dort gibts aber auch einen Milonzirkel, das sagt mir zu. Von manchen verlacht, für mich genau tauglich. Allein, um dort richtig günstig loslegen zu können, benötige ich einen Besuch bei unserer Betriebsärztin, und die kommt wohl erst nächste Woche wieder. Aber dann….. ich sag euch das! Außerdem MUSS ich dann 6x im Monat mindestens im Sportstudio erscheinen, sonst wird der komplette Beitrag aus eigener Tasche fällig. Und zu Verschenken hab ich nichts.

Nichtsdestotrotz kann ich ja schon mal anfangen, das Essen umzustellen, oder?

Und heute nehme man:

Eisbergsalat (Menge nach Belieben) (0)
Tomaten, etwas Salatgurke, etwas Zwiebel, etwas fr. Paprika (Rohkost, wie man mag, den Sorten (0) sind keine Grenzen gesetzt
200 g  körniger Frischkäse 0,4% (2,6)
Salz, Pfeffer, ein Schuss heller Balsamico,
2 TL Olivenöl (2)

Die Zubereitung könnt ihr euch denken, zuerst den Eisbergsalat in mundgerechte Stücke (es kann auch Salatherzen sein) schnippeln und auf einen großen Teller geben, nicht so mittig zum Berg, eher so flach und am Rand höher. Schon mal Salz+Pfeffer drüber.

Dann den Frischkäse in die Mitte des Tellers geben, wieder Pfeffer.

Das andere Gemüse wird kleinst gewürfelt, auch drüber. Salzen, Pfeffern, mit hellem Balsamico besprenkeln und das Öl drüberträufeln.

Da hat man dann eine komplette sättigende Mahlzeit für 4,6 P.

Foto gibts heut keins, andernmal wirds nachgereicht.

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Vegetarischer Eintopf mit Neujahrsvorsatz (in Klammern für Insider)

Weihnachten ist vorüber, die Schlemmerei war lecker, jetzt ist Resteverwertung inkl. viel Gemüse angesagt. Denn wir haben mal wieder einen Vorsatz, den ich hier nicht näher benennen muss 😉  Und dafür übe ich heute schon mal. Es ist zwar noch Lachs und dergleichen da, das wird auch noch zuende gegessen, aber beim Kochen mach ich heute schon mal 2014.

Man nehme:

1 Dose Mais, 285 g Abtropfgewicht (4,5)
150 g Naturjoghurt 3,5% (2,5)
4-5 Kartoffeln (2 pro Person)
2 frische Paprika (0)
2 Stangen Sellerie (0)
fr. Champis, wenn Restbestand vorhanden (0)
fr. Tomaten (0)
1 Zucchini (0)
2 Möhren (0)
1 Bd. Frühlingszwiebeln (0)
1 Zwiebel (o)
1 Dose geschälte Tomaten (1)
1 TL Olivenöl (1)
1/2 – 1 Dose voll Wasser
1 TL Gemüsebrühepulver
fr. Knoblauch (0)
Gewürze nach Belieben, auch ein Spritzer Zitronensaft darf sein.
glatte Petersilie

Macht zusammen 11 = 5,5 pro Person, wenn der Topf alle und man zu zweit ist. Zu dritt sinds knapp  4.

Die (1) bei den Tomaten setze ich zur Sicherheit.

Die Selleriestangen werden von den Fäden befreit und ganz klein gewürfelt. Die Kartoffeln geschält und auch klein gewürfelt. Dito die Zwiebel. Paprika und anderes Gemüse auch klein würfeln, Möhren in nicht zu dünne Halbmonde, sie sollen nicht totkochen, genauso Zuchhini; den Mais abtropfen lassen und die Frühlingszwiebeln in nicht zu kleine Ringe. In einem großen Topf die Kartoffeln und die Zwiebel in 1 TL Öl anschwitzen. Ja, das geht mit so wenig Öl. Dann das restliche Gemüse (außer Mais und Pilze)  draufwerfen, umrühren und kurz anschmoren lassen. Die Dose geschälte Tomaten wird in eine Schüssel gegeben und dort werden die Tomaten grob zerkleinert, ich nehme dafür faulheitshalber die Küchenschere und stürze mich mit Flüchen auf die „harrhaaar, dich krieg ich auch, du schlupsige Matschtomate“. Die Leere Dose halb mit Wasser füllen und auf das Gemüse im Topf gießen, Brühepulver und Gewürze dazu, umrühren und die mittlerweile zerkleinerten Dosentomaten nebst Saft auch in den Topf kippen, umrühren, zum Kochen bringen. Dann pellt man die Knoblauchzehen (Anzahl nach Geschmack) und legt sie nebst Knobi-Presse beiseite. Jetzt schneidet man die glatte Petersilie gründlich.
Nach 20 Minuten Kochen angelt man sich ein Stück Kartoffel heraus und probiert. Wenn sie kurz vor gar ist, kommen Mais und Pilze in den Topf. Den Joghurt verrührt man mit Salz und etwas Wasser, in der Hoffnung, dass diese Vermengulierung dann nicht ausflockt. Das kann gelingen, muss aber nicht. Wenn nicht, ists auch nicht schlimm, man kann auch einen Schluck von diesem Chemieramafina oder saure Sahne nehmen (anstatt Joghurt), da aber (Zahl) berücksichtigen, bei Chemieramafina auch!  aber da der Jogi-Eimer nur noch einen kleinen Rest enthält und zu viel Platz im Kühlschrank wegnimmt, entscheide ich mich heute dafür. Man gibt also den aufrührerischen Jogi in den Topf und presst auch gleich den Knobi hinterher. Umrühren und noch einmal kurz und gut blubbern lassen. Nach Bedarf noch etwas Wasser und oder Gewürze (etwas Curry, Chili, Pfeffer, Rosmarin, Oregano, Kreuzkümmel, was das Herz begehrt!) dazu, noch mal umrühren und ziehen lassen.
Veganer lassen den Joghurt weg, der dient eh nur der Farbgebung und evtl. der Konsistenz. Wenn man Lust auf Fleisch hat, gibt man anfangs Rinderhack oder Tatar dazu, aber bitte (Zahl) nicht vergessen.

Beim Gemüse sind keine Grenzen gesetzt, wer mag und hat: noch ein paar grüne Bohnen hinein (Zahl) nicht vergessen.  Oder man nimmt weiteres Gemüse ohne (Zahl).

Hier ist gleich der Topf fertig!  Im Topf

auf Teller