Ganz einfache Blaubeermarmelade 3:1

Jede Jahreszeit hat ihre Höhen und Tiefen. Das Tief dieses Sommers sind die Tiefs im Norden, die keine Beständigkeit des „Summer-Feelings“ ausbrechen lassen. Es gibt aber auch Hochs. Dazu gehört die Abfolge: Erdbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren usw. Täglicher Obstsalat ist vor allem abends ein Highlight, das spart Schokolade und/oder Chips. Nun hab ich Etagenbewohner auch eine Kollegin mit einem riesigen „Kleingarten“. Paradox, oder? Und dort hat es Blaubeeren en masse. Allerdings beklagt sie, dass bei diesen hiesigen unsteten Temperaturen die Reifung nicht so stattfindet, wie man das kennt. Letztens orderte ich 2 kg, wovon 1kg eingefroren wurde. Das andere Kilo verschwand fast zur Gänze in Joghurt, Buttermilch-Blaubeer-Drink, Obstsalat usw. Ich orderte 3 kg nach, aber es wurden leider nur 1,75 kg.

So bleiben mir für die Marmelade nur 2 komplette Kilos. Da ist schon fast Kopfrechnen angesagt, was den 3:1 Zucker betrifft. Heute will ich aber auch mal ausprobieren, die Deckel ohne Isopropanol zu verwenden, denn in einschlägigen Marmeladerezepten fand ich nichts dergleichen. Dieses Flambieren der Deckelinnenseite und sofortiges Zuschrauben der Gläser (was dann die Flamme erstickt) habe ich so von meiner Mutter gelernt. Gerade bei der 3:1 Zubereitung bin ich etwas skeptisch. Aber ich probiere es einfach mal ohne Iso aus.

Ein weiteres Thema ist das Sterilisieren der Gläser, ich mache dieses im Backofen bei 120°C. Die Deckel koche ich für einige Minuten in einem Topf aus. Sollte reichen, oder?

Man nehme:

Sterilisierte Marmeladengläser, sterilisierte Deckel
1 großer Topf
1 Einfüllstutzen
1 Pürierstab (evtl.), oder evtl. Flotte Lotte – ich nehme den Pürierstab
2 kg Blaubeeren
666,667g Gelierzucker 3:1
1 Vanilleschote
Saft einer Zitrone

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Wenn man – wie ich – kein Profi ist, dann wiegt man zuerst alle Zutaten ab, legt alle Gerätschaften zurecht, gibt die Blaubeeren in den großen Topf und füllt Zucker dazu. Einmal gründlich umrühren, dann kanns schon mal Saft ziehen. Die Vanilleschote auskratzen, dazu geben, aber auch die Schote an sich, die wird hinterher gerettet. Zitrone auspressen. Während der Gelierzucker da nun so die Früchte versüßt, muss man die Deckel den Gläsern vorsichtshalber schon mal zuordnen. Nichts ist schlimmer, als hinterher den passenden Deckel zum Glas zu suchen. Und: Ist man kein Profi und traut auch den Internet Tipps nicht – was keine Kritik sein soll, eher ein Ausdruck eigenen Unvermögens – sterilisiert man lieber mehr Gläser und Deckel, als man braucht.

Die Beeren und der Zucker nebst Vanilleschote u. Mark werden zum Kochen gebracht. Gerne mit einem Kochlöffel anfangs drin rum stampfen, damit der Saft raus kommt. Blaubeeren können eine doch recht feste Schale haben. Wenn sie Saft gezogen haben, geht man mit dem Pürierstab durch, es dürfen gerne noch stückige Heidelbeeren vorhanden sein.

Wenn die Masse kocht, Hitze runterschalten und ca. 5-7 Minuten köcheln lassen und den Zitronensaft zugeben.

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Wenn alles gut ist, den Schaum und später dann den Rest aus dem Topf in ein  Schälchen geben. Das gibts die nächsten Tage zum Frühstück. Die Marmelade dann sofort randvoll (!!!) in die vorbereiteten Gläser geben, zuschrauben und kopfüber auskühlen lassen.

LCHF oder Körniger Frischkäse mal anders (vegetarisch, nicht vegan)

Da las ich neulich wieder ein Rezept, was eigentlich ganz anders ging, aber ich hatte nun mal leider weder Radieschen noch Limburger noch Schnittlauch im Haus. Auch normaler Frischkäse war nicht da. Will sagen: ich hab mich nicht mal rudimentär dran gehalten, höchstens beim Harzer.

Hier nun mein Machwerk

Man nehme:

Eisbergsalat
100g Harzer
1 hartgekochtes Ei
1 Becher körniger Frischkäse (fettreduziert oder auch nicht)
1 guter TL Senf
Salz, Pfeffer
1/2 Zwiebel
TK – 8 Kräuter
1 Filet Kräutermatjes (wer mag, ich nehms nur, weils noch da ist und passt)

In einer Schüssel verrühren wir  den körnigen Frischkäse mit den Kräutern, den Gewürzen, dem Senf. Das Ei wird klein gewürfelt und untergerührt. Nun nehmen wir den Harzer Käse oder Handkäs, würfeln den auch und vermengen den mit den anderen Zutaten.

Dann wird der Eisbergsalat (mal wieder, ich kann nicht ohne) in feine Streifen und geben ihn auf 2 Teller. Darauf kommt die Käse-Käse-Masse, fertig. Wer mag, gibt jeweils noch 1/2 Matjesfilet oben drauf.

fertig

Resteessen à la Sista (vegan)

Wie isses nun blos möglich!!! Kennt wer noch „Mutter Kempowski“ aus den Büchern „Tadellöser und Wolff“ von Walter Kemposwki? Hat gar nichts mit diesem Rezept zu tun, aber ich bin mental häufiger in Paralleluniversen unterwegs.

Kommen wir zum eigentlichen Zweck meiner Schreiberei heute: Resteessen.

Ich hatte noch 1/3 Knolle Sellerie, 5 Möhren. Die blickten mich alle ratlos an. Was war zu tun? Erst mal, so fiel mir ein, könne ratlos zurückblicken die Situation entspannen. Gedacht, getan, ratlos geguckt, Situation gerettet. Ich könnte ne Gemüsesuppe machen. Zwiebeln dazu, Kartoffeln dazu. Aber ich wollte keine Gemüsesuppe! Nee, wollte ich einfach nicht. Also eröffnete ich einen Thread im Forum meines Vertrauens (meiga.de), betitelt mit FRAGE FRAGE FRAGE. Großbuchstaben sind nicht nur agressiv, die unterstreichen auch die Notlage. Was kann ich aus den Zutaten (Möhren und Sellerie machen????) Salat hatten wir ja schon tags zuvor.

U.a. bekam ich Antwort von meiner Schwester = Sista. Zutaten in mundgerechte Scheiben schneiden, mit ordentlich Knobi in Öl anbraten, schwarze Oliven und Tomaten dazu, fertig. Dazu könne man noch Fleisch. Fleisch hab ich nicht, will ich nicht. Oliven hab ich auch nicht. Aber ich hab noch Knobi und Tomaten. Der Selbstversuch läuft. Ist auch abnehmtauglich für abends, da keine leeren Kohlehydrate dran sind.

Man nehme (hier für 2 Personen, alle Mengen sind ca.-Angaben)

5 Möhren (0PP)
1/3 Knolle Sellerie (0PP)
Knoblauchzehen (0PP)
Tomaten (0PP)
schwarze Oliven (wer hat, ich hab keine)
2 EL Olivenöl (6PP)
Salz, Pfeffer, Kräuter (wer hat)

Sellerie und Möhren  werden in mundgerechte Scheiben geschnitten. Tomaten auch, bei mir waren es nicht mehr allzuviele. Knobi schälen, mit dem Messerrücken zerdrücken und dann kleinst schneiden.

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in der Pfanne

in einer großen Pfanne oder großflächigem Schmortopf aus einer Punktesammelaktion von Silit das Öl erhitzen, Sellerie und Möhren hineinwerfen und anschmurgeln, bis Beides ca. noch 5 Minuten braucht. Gelegentlich wenden. Also, immer mal wieder. Soll ja nicht schwarz ansetzen, ich hasse Nitrosamine. Dann Hitze etwas runter den Knoblauch dazugeben und dann auch die Tomaten. Alles  mal wenden und vermengen, garen lassen, Hitze kurz mal wieder hoch, oder so, wie man es für gut empfindet. Pfeffern, Salzen, und wer hat und mag: Kräuter drüber. Ich hab mich ja in die „8 Feldkräuter“ (TK) von Iglo verliebt. Mangels eigenem Garten.

fertig

Und ich denke, hier sind noch so manche Variationsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft. Zwiebeln übrig? Rein damit. Ich denke Apfelschnitze gingen auch. Aber unsere Äpfel haben einen anderen Auftrag. Also bleibe ich bei dem, was ich oben schrieb. Diesmal. Sollte eines Tages ein Apfel kurz vor der Verwesung stehen, würde ich wohl den auch mit hineingeben.

In Summe macht das pro Person 3 FlexP pro Portion.

Konjak, Kanjok, Kajnok – Viel Gewese um nichts? Oder doch lecker? Wir versuchen gefüllte Paprika mit Kajnok-Reis (vegetarisch)

Es ist schon ein Kreuz mit der abendlichen kh-freien oder kh-armen Speisung.  Wobei: ich koche ja nicht für abends, ich koche für die nächsten Tage im Voraus. Damit auf Arbeit das Büdchen vor mir verschont bleibt, oder umgekehrt, je nach Sichtweise. Das Schlimmste an dem Büdchen ist nämlich seine Lage: Direkt gegenüber meines Büros. Immer, aber auch immer in Sichtweite.

Gegenüber des Büros von Mr. G. befindet sich ein „Einmal Hin Alles Drin“ Supermarkt, natürlich auch mit allerhandlei Mittagsperversitäten. Also wird gekocht, cook as cook can.

Und trotzdem ereilt einen abends dann und wann ein Hüngerchen, da sollte man gewappnet sein.  Für beide Fälle gilt: Mal ausprobieren, dieses Kajnok. Es handelt sich dabei um Produkte aus der Kajnok-Wurzel. Seltsamerweise heisst die Internetseite eines Anbieters „konjak“, pfiffig,  ja, das muss ich zugeben. Ein Unternehmen passt sich domain-technisch der falschen Schreibweise an. Bei VauWeh gäbs das wohl eher nicht. Aber egal. Wir wollen ja herausfinden, ob das Zeug nun schmeckt oder eben nicht schmeckt. Preislich liegt es nicht unwesentlich höher als normaler Reis und die Pasta-Varianten liegen entsprechend höher als „normale“ Pasta. Ich wills trotzdem wissen, und außerdem: Solange ich Zigaretten rauchen kann finanziell, sollte doch auch mal Kajnok drin sein, oder?

Dieser Tage hatte ich bereits ein Kajnok-Spaggi-Gericht ausprobiert. Und ich muss sagen: Lecker. Konsistenz wie Glasnudeln, also für Bolognese nicht geeignet. Denke ich. Ob das pauschal aber so ist, keine Ahnung, es gibt noch andere Penne-Varianten von der Firma.  Diese Spaggis  aber mit Gambas und Gemüse in der Pfanne geschwenkt, dazu Tomaten u. Koriander: Nicht zu verachten.

Was eindeutig fehlt:  der schwere Magen im Bett.   🙂  Kennen wir doch alle, oder? Man müsste nach normalen Spaggis doch echt noch die Nacht um die Häuser ziehen, um ohne Völlegefühl in die Kiste steigen zu können.

Nun will ich die Alltagstauglichkeit von diesem Kajnok-Reis testen anhand eines Alltagsgerichtes. Gefüllte Paprika. Das Rezept stammt auch von der „Konjak“-Seite. Dann legen wir mal los:

Man nehme:

4 grüne Paprika
200g Kajnok Reis Slim
1 EL Olivenöl
etwas Olivenöl zum Einstreichen
2 Pilze (ich hab mich für Kräuterseitlinge entschieden, wobei ich vermute, es wird eher von kleineren Pilzen ausgegangen, da Erstversuch, wird sich alles auch erst später herausstellen!)
1 Knobizehe
1/2 Zwiebel
1 TL ital. Gewürz (hab ich nicht, nehm ich Eigenitalienkreation)
1 EL Karpern
100g Feta
Petersilie (4 Stängel…… was ist das denn für ne Angabe in einem Rezept???? Blätter in den Müll, Stängel verwerten oder was? Ich mach das Pi mal Daumen mit den Blättern, handvoll ungefähr)
6 große Tomaten (ich hab Fleischtomaten, denke aber auch hier, dass das zu viel ist. Wir werden sehen) – gewürfelt
Salz, Zucker
Parmesan zum Garnieren

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So, dann heizen wir zu allererst mal den Ofen auf 190°C vor und schneiden von den Paprika den Deckel ab und das Kerngehäuse heraus. Den Kajnokreis geben wir in ein Sieb und spülen ihn kalt ab. Die entkernten Paprika streichen wir mittels Backpinsel mit etwas Öl ein von außen, würzen etwas mit Salz und stellen sie in den Ofen für ca. 10 Minuten (hab ich vorher nie gemacht – Paprika leer vorbacken, aber nun gut, vielleicht hat das ja nen Sinn).  Danach stellt man sie beiseite.

Der Knoblauch wird gehackt, die halbe Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden, die Pilze ebenso Das alles würzt man mit der Italo-Mischung und brät alles in dem EL Öl an. Die gewürfelten Tomaten kommen dann auch dazu. Mit Salz und etwas Zucker würzen.

In einer Schüssel vermengulieren wir den Kajnok-Reis, die Oliven, Feta, Kapern,  und Petersilie und geben dann die Hälfte der obigen Tomatensauce drüber, die die wir vorher in der Pfanne zubereitet hatten.

Testergebnis 1:  Im Rezept auf deren Seite war die Rede von 2 Pilzen. Nimmst du 2 Kräuterseitlinge, nimmst du besser 6 Paprika, oder 4-5 überdimensionierte. Hier ist Vorausschau alles. Abwägen, nicht Abwiegen. Die Grundlage bildet aber die festgesetzte Menge von 200g Kajnok.  Man kann auch die Zwiebelmenge erhöhen, zumal, 1/2 Zwiebel, das ist doch „Pillepalle“.

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Jetzt werden die Paprika mit dieser Reis-Tomaten-Pilze-u.a.-Mischung gefüllt und kommen in eine Auflaufform. Die restliche Tomatensauce kommt auch da rein, so nebenher, dann alles in den Ofen und backen, bis die Paprika leicht braun werden.

Ich hab die Hütchen der Paprika wieder oben drauf gesetzt, steht zwar nicht im Rezept, aber ohne Hütchen wäre es Ressourcen-Verschwendung.

Zum Servieren gibt man noch den Parmesan drüber. Wer es mit zur Arbeit nimmt, lässt den Parmesan weg, oder auch nicht, oder wie auch immer. Es ist ja ein Erstversuch.

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Kartoffelsalat mal ohne Mayo und auch sonst vegetarisch

Und da ich noch massig Kartoffeln habe, warum nicht mal abnehmtauglichen Kartoffelsalat?

Zwischenzeitlich neigt sich der Sommer dem Ende zu, aber ob das endgültig ist? Keiner weiss was Genaues. Klar, es ist nicht mehr heiss, aber warm ists immer noch gewesen. Gestern. Und da habe ich gestern schon mal die Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht, etwas abkühlen lassen und gepellt, deswegen heissen die ja auch Pellkartoffeln. ……um den Salat heute fertigzustellen.Heute sah das schon ganz anders aus – wettertechnisch. Eigentlich ging es bis nachmittags, nicht prall, etwas Regen, aber ja, doch, man wird genügsam. Um 20 vor 4 heute Nachmittag brach dann der Sturm los mit Platzregen und Hagel. Der Mensch wundert sich.

Und dann war alles vorbei, die Sonne kam raus, aber die Temperatur hats in den Keller gehauen. Trotzdem, wir haben Oktober, da kann das sein, da darf das passieren. Also jetzt mal zum Kartoffelsalat!

Man nehme:

Für 4 Personen:

3 Kartoffeln pro Person (je nach Größe der Kartoffeln;-)
1/2-1 Salatgurke
1 Bd. Radieschen
1 Zwiebel
1 Bd.Frühlingszwiebeln
1 grüne Paprika
1 Salatherz
200 ml Gemüsebrühe (mögl. bio und hefefrei)
200g Mager-Joghurt
3 EL Öl
4 EL  Essig
2 TL Stevia
Kräuter, Salz, Pfeffer nach Gusto.

So, die Kartoffeln sind ja gestern schon gekocht und gepellt worden, das können wir abhaken.  Also widmen wir uns den anderen Arbeiten. Die Zwiebel wird geschält und fein gewürfelt. Wasser kochen, während das heiss wird, schneiden wir die Kartoffeln in Scheiben, oder in Halbscheiben, oder wie man das gerne mag. Am besten in eine sehr große Schüssel. Dann kocht das Wasser und wir geben 200ml in ein Gefäß und 1 TL gekörnte Gemüsebrühe dazugeben (möglichst bio und hefefrei) sowie die Zwiebeln. Die müssen rein in die heisse Brühe! Und 2 EL von dem Essig auch. Pfeffer kann auch schon da mit rein. Dieses Brühe-Zwiebel-Gewürze-Gemisch kann man natürlich auch in einem kleinen Topf kochen. Zumindest kurz umrühren, wenn das kocht, gekocht hat.

Dann gießt man die heisse Brühe mit den Zwiebeln über die geschnippelten Kartoffeln, rührt das gut um und lässt es eine Stunde ziehen. Immer mal wenden kann nicht schaden, ich weiss, das sag ich immer. Ist ja auch (fast) immer so.

In der Zeit schält man die halbe oder ganze Salatgurke und viertelt sie, schneidet sie dann in dünne Scheiben. Dito die Möhre. Die Radieschen werden gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Paprika in kleine Würfel. Wenn die Stunde um ist, gibt man diese Sachen zu den Kartoffeln und – klar – rührt wieder um. Jetzt nehmen wir 200g Joghurt, geben die anderen beiden EL Essig dazu sowie das Öl, die Kräuter (jeder wie und welche er will, es eignen sich Schnittlauch, Dill, Minze, Liebstöckl, Borretsch usw. usw. ( ich hatte: TK-8Kräuter „feldfrisch“), verrührt das alles und gibt es auch zum Salat. Zum Schluss schneidet man das Salatherz klein und hebt es unter den Kartoffelsalat.

Zum Take Away für „auffe Arbeit“ teilt man es auf 4 Schüsselchen auf. Ab in den Kühlschrank bis morgen. Oder man lässt ihn draußen stehen, weil man in Bälde ein Hüngerchen verspürt.

Den Joghurt kann man auch ersetzen durch saure Sahne, dann ist das natürlich nicht mehr so kalorienarm, Veganer nehmen adäquate Produkte.

Oktober
Oktober

Spaghetti mit Möhren-Dattel-Sauce (vegetarisch, nicht vegan)

Hier im Norden ticken die Uhren anders. Wir haben noch Sommer. Also, zumindest dieses Jahr. Wir hatten überhaupt einen recht ordentlichen Sommer dieses Jahr, da kann man nicht meckern. Nur mit der Bikinifigur ist das nichts geworden. Noch nicht. Das Problem ist ja nicht, dass gesundes Essen nicht schmeckt, das Problem ist, dass man es nicht durchzieht. Das Problem ist, dass man bei Stillstand, der länger als 2 Wochen dauert, die Ausnahme zur Regel macht und täglich auf Ausnahme fährt. Dabei schmecken diese Ausnahmen nicht mal wirklich, sie sind einfach nur so verfügbar. Muss man nichts für tun. Ich meine jetzt nicht, wenn man wirklich ab und an in ein Restaurant geht, aber bitte, ab und an, und dazu zählt eben auch nicht der Chinamann (Bratnudeln und co.) zwischendurch, oder der Türke, der frittierte Fisch mit Pommes oder was weiss ich. Das ist nicht ab und an, das ist nämlich eingerissen. Nicht etwa anstatt, sondern gerne auch noch oben drauf.

Ob wohl der Pommesbudenspruch: „Kommt was drauf“ daher rührt?  Kommt was drauf sollte die Begrüßungsformel von Pommesschmieden und Burgerkönigen sein, denn dann käme man mal ins Denken. Ich glaube, mit den Imbiss-, Mittags-, Fast-Food-Läden ist es wie mit den Shakern. Also, diese Abnehmshakes, nech. Sie sollen eine Mahlzeit ersetzen, sie kommen nicht „oben drauf“. Und täglich oder jeden 2. Tag oder auch jeden 3. Tag daneben zu greifen, nur weils schneller geht, das ist dann ja auch nicht Sinn der Sache.

Und so kam es gar nicht ungelegen, dass  man mir ein Rezept zutrug, dass man auch bei schönem Wetter kochen mag, und vor allem auch mitnehmtauglich fürs Büro und für 2 Tage und für 2 Personen. Denn 2 x 2 macht 4. Ok, wäre es ein 2-Personen Rezept, könnte man einfach die Mengen verdoppeln. Aber nein, es wird einem einfach gemacht, man muss es nur nutzen.

Schreiten wir also zur Tat:

Man nehme:

für 4 Portionen:

1 Zwiebel
6 Möhren
3 EL Sojasauce
2 TL Honig
1 TL frischer geriebener Ingwer
Saft einer Zitrone
200g trockene Spaghetti
Salz
2 EL Kurkuma
1 EL Olivenöl oder Ingweröl (https://edda1804.wordpress.com/2014/09/22/ingwerol/)
300 ml Gemüsebrühe (1,5 TL Pulver – mögl. Bio)
60 g getrocknete Datteln (wem das zu umständlich ist, der nehme gleiche Menge Rosinen)
150 g saure Sahne (oder eine Packung Exquisa light)
1 TL Estragon
Pfeffer

Die gewaschenen Möhren hobeln wir in Stifte, dazu eignet sich die Börner-Reibe. Die Zwiebeln werden geschält und kleinst gewürfelt. Der Ingwer geschält und gerieben. Die Datteln werden entkernt (wenn man nicht schon entkernte Datteln gekauft hat) und schneidet sie in feine Streifen. Das gibt fein extremst-klebrige Finger!
Möhrenstifte und Zwiebelwürfel in eine Schüssel geben, dazu kommen dann der Ingwer, der Honig, der Zitronensaft und die Sojasauce. Alles schön miteinander vermengen und 1 Stunde durchziehen lassen. Immer mal wieder umrühren schadet nichts.

Kommen wir zu den Spaghetti. Die garen wir nach Packungsanweisung in reichlich Wasser mit Salz und geben auch Kurkuma hinzu.  Überhaupt: wenn man kein Kurkuma im Hause hat, besser ist es, dieses Produkt im Türkensupermarkt zu kaufen, anstatt  für son kleines Supermarktdöschen Unsummen auszugeben. Für getrockneten Estragon oder überhaupt, gilt das Gleiche. Ok, also wir geben auch Kurkuma ins Kochwasser. Das Kochwasser sieht dann etwas befremdlich aus, aber das liegt daran, dass wir das so nicht gewohnt sind.
Überhaupt: 200g trockene Spaghetti auf 4 Portionen? Geht das? Klar, das geht. Auch wenn wir anderes gewohnt sind, leider. Und ich habe mir die Mühe gemacht, diese 200g abzuwiegen. Ich wollte es nämlich wissen, sieht mau aus, aber glaubt mir, das geht!

Nun geben wir das Öl in eine große Pfanne, ich hab gerade keine frei, also nehme ich einen breiten Topf. Also, wir erhitzen das Öl und geben die Karottenmischung nebst Marinade dazu. Das lassen wir etwas dünsten und schmurgeln, wenden immer wieder mal und gießen dann die Brühe an, ca. 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Während dieser Zeit werden die Spaghetti wohl fertig werden, die wir dann in ein Sieb abgießen. Ja, und ich schrecke sie ab, wenn es erst anderntags gegessen werden wird. Da bin ich ganz pragmatisch.

Zur Karottenmischung in der Pfanne werden nun die Datteln gegeben, schön umgerührt. Die Saure Sahne und den Estragon hinzufügen, wieder umrühren, damit sich alles vermengt. Weiter köcheln lassen nebst umrühren, bis die Sauce schön sämig und nicht zu dünn und nicht zu dick ist. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber mit Salz sparsam sein wg. der Sojasauce, lieber erst noch mal checken.

Dann servieren, oder:  4 einzelne Portionen davon eintuppern, und mein Mr. G. und ich haben für 2 Tage was davon in unserer Sesselpuper-Mittagspause.

Wer es mit zur Arbeit nehmen möchte anderntags, vermenge Spaggis und Sauce bitte erst, wenn beides erkaltet ist, sonst garen die Nudeln nach, und das wollen wir ja nicht.

1-horz

Pasta mit Spinat-Käsesauce

Eigentlich bin ich gerade dabei, Marmelade, bzw. Gelée zu kochen, aber das hat Pause bis morgen. Und der Hunger heute Abend meldet sich. Wir haben noch TK-Spinat und wunderbaren Bio-Käse. Keine Sahne, aber das wird schon, ich bin da immer optimistisch. Und Bio-Spaggis haben wir auch noch. Also steht dem Abendschmaus ja eigentlich nichts im Wege. Nur die Arbeit. Arbeit kann man beiseite schieben, kriegt man eh nicht ordentlich für bezahlt, also sehe ich es als Lust. Und der Käse wird auch nicht besser, wenn ich ihn noch ne Woche aufbewahre.

Man nehme (für 4-6 Portionen)

500g Bio-Vollkorn-Spaggis (andere Pasta tuts natürlich auch)

5 Liter Wasser

1/2 Beutel TK-Spinat

1 Knobizehe

Milch

Käse

etwas Mehl, wenn man Milch statt Sahne nimmt

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Mengenangaben sind variabel. Äh, ich hab ja kaum welche. Macht einfach, wie ihr das für richtig haltet, anders mache ich es auch nicht.

Mr. G. freut sich auf die Pasta, und ich tu das auch. Wobei er eben einen unsäglichen TV-Beitrag  inhalliert hat und zu mir in die Küche kam, sein Herz ausschütten. Manchmal ist es besser für den Blutdruck, Sendungen und Statements nicht zu sehen/hören, aber andererseits muss man auch wissen, wie manche Menschen ticken. IS war Thema. Um so mehr freu ich mich darauf, etwas Leckeres als Ausgleich zuzubereiten.
Spaggis trockenSpinat1

 

Ok, der Spinat liegt im Topf, Knobi ist gehackt. Käse, Mehl, Milch, Gewürze gebe ich in den Standmixer und lass das alles fein hexeln. Wer keinen Standmixer hat, nimmt ein hohes Gefäß und Zauberstab. Wer auch das nicht hat, schnippelt den Käse klitzeklein, vermenge Milch, Gewürze und Mehl im Mix-Schüttelbecher. Viele Wege führen nach Rom.

Käse1Käse2

 

 

 

 

 

 

Was ich aber mal wieder und immer wieder erwähnen möchte, ist: Wenn getrocknete Pasta gekocht werden: auf 100g Pasta 1 Liter Wasser. Zwar werden sie auch mit weniger Wasser gar, das ist ja das Temperaturding, aber sie gehen nicht auf, weil das zu wenige Kochwasser zu schnell gesättigt ist, die Nudeln zu eng in zu wenig Wasser garen müssen. Nachher hat man Pasta auf dem Teller, die biegsam und gar sind, aber eben nicht richtig. Ich verweise Skeptiker da gerne mal an wiki:  http://www.rezeptewiki.org/wiki/Zubereitung:Kochen_von_Pasta

Wassermenge

 Dann geben wir den „Brei“ zu dem Spinat in den Topf, fügen in den Mixbehälter noch etwas Wasser, schütteln das so umher, und dann kommt das auch in den Topf.

Sauce1Das lassen wir dann noch etwas einköcheln, während die Pasta garen. Es müssen übrigens keine Bio-Pasta sein, aber leckerer ists schon. Und die Oberfläche dieser Spaggis sind etwas rau, d.h. sie nehmen die Sauce besser auf.  Man kann auch noch etwas Lachs hineingeben, kurz vor Schluss und mitsimmern lassen. Oder Krabben.  Oder kleine Kirschtomaten. All das kann, aber muss nicht.

Wenn die Spaggis fertig sind, gießen wir sie ab und geben sie zurück in den Topf. Klar, nech. Ist immer so. Sofort gibt man sie portionsweise auf die Teller, und es ist nicht verpönt, über den Rest etwas Olivenöl zu geben, damit sie nicht aneinander kleben. Für den Nachschlag oder so. Nichts ist schlimmer, als aneinanderklebende Pasta. Je nach Geschmacksrichtung kann es auch ein Stich Butter sein, man weiss ja nicht…..

fertig

Restepfanne – vegan

Mir geht das auf den Senkel, überall hats noch 4 Möhren, 2 Bio-Kohlrabi, Paprika, Zwiebeln sind sowieso im Haus und Knoblauch ist auch da. Dann haben wir noch Reis, muss zwar gemischt werden, normal und Vollkorn, aber immerhin.Und Punkte zählen soll auch noch dabei sein. Wichtig ist: Zutaten mit Punkten wirklich zählen, 0-Punkte-Zutaten (Gemüse ohne Hülsenfrüchte) gehen, was das Zeug hergibt. Für heute und hier:

Man nehme für 4 Portionen:

4 Möhren (4: weil ich nicht mehr hatte)
2 Kohlrabi (die waren noch da)
2 Zwiebeln
1 Knobizehe
4 Spitzpaprika (die waren noch da)
1 kl. Dose gehackte Tomaten
fr. Blattpetersilie
Salz, Pfeffer, Kurkuma, andere Gewürze, evtl. Zitronensaft (wer mag), scharf,usw. usw.

(alternativ oder zusätzlich: jegliches andere 0P-Gemüse, wie Zucchini, Champis, usw.)
2 EL Olivenöl

Für den Reis:

160g trockener Reis
Salz, 1 Knobizehe

 

Dann schreiten wir zur Tat:

Wir schälen und schnippeln das Gemüse, geben die 2 EL Öl in eine Pfanne und braten hier Kohlrabi und Möhren an (Zwiebeln u. Paprika folgen später)

In einem anderen Topf garen wir den Reis. Er wird fingerbreit höher als der Reis Platz einnimmt mit Wasser übergossen und zum Kochen gebracht. Salz hnzu und eine Knobi-Zehe, erst mit dem Handballen zerdrückt, dann grob geschnitten. Rein damit in den Topf.
Während der Reis gart, wenden wir das Gemüse immer mal wieder, es kann auch sein, dass wir einen Schluck Wasser zufügen müssen, damit sich der Satz am Boden der Pfanne löst. Zwiebeln hinzu und die gleiche Prozedur wiederholen.
Dann kommt die Paprika hinzu. Immer schön rühren, vom Boden lösen, Schluck Wasser? Gewürze nach Belieben rein damit und umrühren.

Wenn der Reis fast gar ist, geben wir ihn in die Pfanne zu dem Gemüse, gießen die Dose gehackte Tomaten dazu, pressen 1 Knobizehe hinein, rühren alles um. Dann kommt die glatte Petersilie dazu, gehackt natürlich. Umrühren.

Für fleischliche Gelüste sorgt pro willige Person 1 Geflügelwürstchen auf den Teller geschnippelt. Genauso verfährt man mit anderem Fleisch, so man denn will. Ok, Das müsste erst vorab geschnetztelt und angebraten werden.

Wichtig ist: es geht ohne und auch mit Fleisch.
Rote Linsen wären auch noch ne Idee, also, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Schnippelt euch euer Gemüse, wie ihr es wollt und habt. Denkt halt nur an die Punkte-Lebensmittel.

Pfanne1   Pfanne2Pfanne und Reis 3Pfanne 4

Veganes Mett – ein Erstversuch.

Da schlender ich heute so virtuell durch unser Abnehmforum meiga, lese mich so durch die Beiträge unserer ureigenen kleinen tollen Gruppe und stoße auf ein Rezept für veganes Mett. IIIhh, was soll das denn? Schon wieder son Fleischersatz, wieso geht das nicht ohne diese Fleischeslust, wenn man vegan lebt? Ich bin weder Veganer noch Vegetarier, aber es muss nicht immer Fleisch sein, außerdem habe ich sämtliche Zutaten im Haus, und es gehört nicht mal mein Erzfeind Soja in dieses Rezept. Ok, bei Sojasauce bin ich tolerant, aber ansonsten ein No Go in meiner Küche. Mr. G. hat ne Aversion gegen Mett, Tatar und sonstiges Hackfleisch in rohem Zustand, keine Ahnung warum. Mal sehen, ob er dieses Mal auch so reagiert.

Dann kommen wir mal zur Hauptsache:

Man nehme:

55g Reiswaffeln (ich glaube, es waren 6 Stück, müsst ihr selber ausprobieren, bei mir waren das eben 55g)
150ml Wasser oder Tomatensaft
20g Tomatenmark (wenn man Wasser nimmt, bei Tomatensaft braucht man das nicht unbedingt)
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Gewürze nach Geschmack (bei mir noch Tabasco und gehackte Blattpetersilie)

Die Zutaten auf einen Blick !
Die Zutaten auf einen Blick !

Die Reiswaffeln werden per Hand sehr klein zerpflückt und in eine Schale / Schüssel gegeben. Man gibt die Flüssigkeit hinzu – Achtung, lieber anfangs etwas weniger und dann schauen, obs reicht. Es soll etwas matschig werden. Aber nicht zu sehr. Tastet euch an die Flüssigkeitsmenge heran. Immer schön vermengen und zerquetschen. Es dauert etwas, bis die Reiswaffeln sämtliche Flüssigkeit aufgesaugt haben.

Dann die Zwiebel sehr fein würfeln und mit dem Tomatenmark zur Masse geben. Auch die Gewürze, wie Salz, Pfeffer, und was man sonst noch so mag (bei mir war das Paprikapulver, Tabasko und etwas Gyrosgewürz) dazugeben und alles mit einer Gabel sehr gut vermengen.

Schaut schon mal ganz gut aus
Schaut schon mal ganz gut aus

Jetzt nur noch die Petersilie fein hacken und dazugeben.

Mett3

Jetzt muss das Ganze für einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank.

Ich denke – ich habs ja noch nie selbst probiert – dass durch die Süße des Tomatenmarks – ordentlich und nicht sparsam anderes Gewürz (Salz u. Pfeffer) dran muss. Aber auch da taste ich mich heran. An klassisches Mett gehört ja eigentlich auch nur Salz und Pfeffer. Petersilie und die anderen Gewürze entsprechen ja nur meinem persönlichen Geschmack.

Auch weiss ich nicht, ob sich diese Masse eignet für z.B. gefüllte Paprika, das wird ein nächster Versuch zeigen.

Ach ja, während ich hier so schreibe und die Schüssel dort stehen sehe, denke ich automatisch: Ey, Lotti (mein Nick), lass das Hackfleisch nicht so lange im Warmen stehen…

So, nun noch Deckel drauf und ab damit in den Kühlschrank.

Es ist einige Tage haltbar im Kühlschrank.

Und jetzt muss ich los zu ebay, da endet gleich ne Auktion, da will ich bei sein. 😉

Fenchel-Kartoffelpuffer mit geschmorten Karotten, Gurkensalat und Kräuterquark

Man nehme:

1 gr. Fenchelknolle
6-7 Kartoffeln
2 EL Haferflocken
ca. 2 EL Mehl
1-2 Ei
Muskat und Salz
(die Mengenangaben sind relativ!)

für die Karotten:
Karotten (was sonst)
Butter(schmalz)
Salz, brauen Zucker
2 Schluck Wasser

Kräuterquark und Gurkensalt wie gehabt.

Also, den Fenchel putze man und hobel ihn fein in Schüssel 1. Die Kartoffeln werden geschält und auch fein gehobelt in ein Sieb über Schüssel 2, damit sie abtropfen können. Dann gibt man Fenchel, die abgetropften Kartoffeln (bitte noch ausdrücken), Haferflocken, Mehl, Ei, Gewürze in eine Schüssel und vermenge und vermatsche das alles. Wenn man noch gekochte Kartoffeln hat, können die da auch mit reingequetscht werden. Hauptsache, hinterher entsteht eine homogene Masse, nicht zu nass.

Backpapier aufs Backblech (besser gleich auf beide Bleche) und setze die Masse drauf, drücke sie platt, Kartoffelpuffergröße. Den Ofen bei Umluft vorheizen auf 180°.

Die Karotten werden geputzt, längs halbiert oder gedrittelt und dann in Viertel geschnitten.

Man bastelt den Gurkensalat und den Kräuterquark.

Dann ist der Ofen heiss und man gibt die Backbleche mit den Puffern hinein, Eieruhr auf ca. 30 Minuten.
Andere Leute machen Kartoffelpuffer in der Pfanne, mir ist das zu fettig und außerdem hab ich 2 linke Hände, wenn ich zu wenig Fett nehme, zerbrechen sie mir beim Umdrehen, also schiebe ich sie in den Ofen.

In einem Topf erhitzt man etwas Butterschmalz und wirft die Karotten hinein. Etwas anschmurgeln lassen. Dann gibt man den Zucker hinzu. Ca. 1-2 TL. Umrühren, man salzt das Ganze etwas und schmurgelt weiter. Hitze reduzieren, Schluck Wasser (nicht mehr)  zugeben und Deckel drauf für ca. 5 Minuten. Dann Deckel wieder runter und Hitze wieder höher, damit das Wasser verdampft.

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Man bitte die bessere Hälfte, schon einmal den Tisch zu decken, Messerchen, Gäbelchen, die Teller bestückt man in der Küche, wenn man am Couchtisch vor dem TV zu essen gedenkt. (Tagesschau fängt nämlich gleich an).

Wer mag hackt noch schnell etwas Petersilie, die kann sich jeder dann über die Karotten streuen, bei uns heute nicht.

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