Dorade, Papas arrugadas y ensalada

Eigentlich wollte ich nur frischen Lachs (zum Beizen) erstehen im Fischereihafen. Nicht auf der Touri-Abzock-Meile „Schaufenster“, so dicke hab ich es auch nicht, sondern hinten… Am Lunedeich. Und wie das dann so ist, kauft man noch 2 geräucherte Forellen sowie 2 Doraden. Die Forellen spielen keine Rolle,  aber die Doraden.

Man nehme für 2 Personen:

2 ganze Doraden (ausgenommen)
Blattpetersilie – gehackt
Salz
Limetten/Zitronen
einige Knobizehen

kleine Kartoffeln
grobes Salz

Römersalat
Tomaten
Salatgurke
weiße oder rote Zwiebel
hellgrüne dünnwandige Paprika
Zitronensaft + Olivenöl
Petersilie
Salz u. Pfeffer (erst bei Tisch)

Vorbereitung:
Zuerst das Küchenwaschbecken mit Wassser füllen und die Doraden darin waschen. Dann die Doraden schuppen: Fisch unter Wasser halten und mit einem Messerrücken gegen die Wuchsrichtung vom Kopf zum Fischschwanz schaben. Die Schuppen gehen ziemlich leicht ab, unbedingt gründlich arbeiten.
Dann die Fische abtrocknen.

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Salat:
Alle Gemüse klein schneiden und in eine Schüssel oder auf eine Platte geben und mit Petersilie bestreuen, kühl beiseite stellen.

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Kartoffeln:
Kleine Kartoffeln (z.B. Drillinge) in einen mit Wasser gefüllten Topf geben und so viel Salz hinzufügen, dass sie schwimmen. Das ist wichtig.

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Ofen:
Vorheizen auf 230°C Umluft/Grill
Einen Teil der Knobizehen hacken und mit einem Teil der gehackten Petersilie, Zitronenscheiben und etwas Salz die Fische füllen und auf der Oberseite die Haut vorsichtig 3 mal einritzen. Nun die Fische in einen Bräter legen und salzen.
Weitere fein gehackte Petersilie und fein gewürfelten Knoblauch mit etwas Olivenöl mischen und über den Fischen verteilen.
Ich habe so einen Bräter für den Ofen nicht, da müssen Schale und Deckel einer rechteckigen JenaerGlas Form herhalten.

Kartoffeln aufsetzen, Fisch in den vorgeheizten Ofen, nach 5 Minuten Hitze reduzieren auf 150°C (Umluft) und ca. 20 Minuten weitergaren.

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Zitronenpasta, Gambas, Mojo y Ensalada

Wochenende. Ein Wort spricht für sich selbst und gibt einem eine unheimliche Freiheit. Meinen Mr. betraute ich mit den typischen Männeraufgaben: Müll, Altglas, Pfandflaschen, Edeka/Aldi.

Ich selbst zog es vor wie eine Prinzessin zuerst den Buchladen meines Vertrauens aufzusuchen und gefühlt 10 kg bestellte Bücher abzuholen. (Da war Schluss mit dem Prinzessinnenfeeling). Während der Rechnungserstellung ergatterte ich beim Stöbern noch ein weiteres Buch (Der erste Stein von Carsten Jensen). Danach steuerte ich den Ankara-Markt in der Hafenstraße an. Zitronen, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Römersalat, Koriander, Petersilie, Tomaten, krumme Gurken, Bezahlen, raus. Next Stop: Mercado Iberico. Dort erstand ich 1 kg Gambas mit Haut, Kopf und ungegart, beim Netto musste ich noch geschälte Gambas dazu kaufen, da es sie im Mercado nicht gab.

Für die Mojo:
Petersile und Koriander von den Stengeln zupfen, 1-2 Zitronen auspressen und dazu geben, Olivenöl, einige (nicht unbedingt wenige) Knobizehen und Salz dazu und mit dem Pürierstab alles hexeln, bis es eine dünnbreiige Masse ergibt.

Pasta:
Ich hatte vor Tagen bei Penny aromatisierte Zitronenpasta erstanden, noch nie ausprobiert, ich denke, normale Spaghetti tun es genauso gut, man kann sie ja selbst mit feinem Abrieb von Bio-Zitrone nach dem Kochen aromatisieren. Also die Pasta werden al dente gekocht und abgegossen.


Gambas:
Petersilie hacken, Knobi auch, Grobes Salz bereithalten.
Geschälte und ungeschälte Gambas in gewünschter Menge auftauen (ist ja meist TK).
2 Pfannen mit Pflanzenöl erhitzen und die Gambas getrennt anbraten. Knoblauch hinzufügen, Hitze runter.

Salat:
Römersalat in mundgerechte Stücke schneiden und auf einer Platte arrangieren. Tomaten in halbe Scheiben schneiden, Zwiebeln längs halbieren und in halbe Scheiben schneiden. Krumme Gurken schälen (evtl. nicht komplett, sonder vlt. immer einen Streifen Schale dran lassen), in Scheiben Schneiden. Nicht zuuuu dünn. Alles schön auf dem Römersalat anrichten und wieder mit gehackter Petersilie bestreuen.
2 Zitronen auspressen, mit Olivenöl vermengen, Salz und Pfeffer wird bei Tisch separat gereicht.

Die geschälten Gambas werden dann mit dem Bratöl sowie einem Teil der Mojo unter die Pasta gehoben, die gebratenen ungeschälten Gambas kommen als Deko dazu.

Und immer mal wieder gerne mit Petersilie…..

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Warum ich so gerne Hähnchenschenkel esse….

… ganz einfach: ich mag sie seit Kindheitstagen,

und es gibt sie nicht häufig. Vorzugsweise widme ich dann und wann einen Samstag diesem Geflügel. Und das fängt ja schon beim Einkauf an. Da gibt es nur 2 Quellen: Wochenmarkt (bio) oder türkischer Supermarkt (halal). Heute fiel meine Entscheidung sehr spät, denn eigentlich sollte es Fisch geben. Mein Mr. G. nennt mich sprunghaft, ich nenne mich flexibel.

Eingekauft wurden: 4 Hähnchenschenkel, 1 helle Zucchino, Paprika, Pepperoni, 1 rote Zwiebel, 1 Römersalat, Tomaten (kann man immer gebrauchen), 1 Hand voll Champignons, 1 Bd. Petersilie, Adana-Kebap-Gewürz (Paprika und Konsorten tun es auch), marrokanische Oliven (schwarz)

Vorrätig waren: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze, Olivenöl, Honig

Aus dem Römersalat wird Salat gemacht unter Zuhilfenahme 1/2 roten Zwiebel 1/2 Bd. Petersilie,  der Zitrone (auspressen), Olivenöl, Salz, Pfeffer. Das Dressing kommt portionsweise dazu, sonst wird der Salat spackelig, denn so ein Römersalat ist mehr, als 2 Personen als Beilage vertilgen können. Die halbe Zwiebel wird längs in dünne Streifen geschnitten.

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und trocken getupft, dann mariniert: Kebap-Gewürz, Knobi (frisch gepresst), Honig, Kreuzkümmel, Paprika, 1 Hauch Curry (scharf), etwas Zitronensaft, dies und das und wie man will. Das kann dann eine Zeit ruhen.

Paprika grob würfeln, 2 Zwiebeln schälen und vierteln, die andere Hälfte der roten Zwiebel quer halbieren. Möhren putzen, längs halbieren und dann nur längs in Viertel schneiden, ggf. noch quer halbieren am dicken Ende. Zucchini längs halbieren und in Scheiben (nicht zu dünn). Naja, eben alles mundgerecht. Wer noch anderes Gemüse hat, nimmt eben anderes Gemüse.

Ofen auf 180° Umluft vorheizen, Fettpfanne mit Backpapier auslegen, marinierte Hänchenschenkel sowie Zwiebeln u. Möhren auf dem Blech verteilen. Die Knochenenden der Schenkel kann man mit Zitronenscheiben bedecken. Ab in den Ofen erst mal für 15 Minuten.

Paprika und Zucchinischeiben in der restlichen Marinade wälzen. Später dazu geben, noch später dann die Champignons.

Pseudoasiatische Hühnersuppe (2SP)

Schnell soll es gehen, einfach soll es sein, Schärfe haben, schmecken und sättigen.

Im Moment durchlaufe ich eine  abnehmtechnische Durststrecke, die ist allerdings hausgemacht. Trotzdem verzichte ich nicht auf punktefreundliches Essen. Man vertut sich ja oft beim „Auswärts“-Salat, so gings mir Mittwoch. Käufliches Dressing ist des Abnehmers Tod, selbst bei Eigenportionierung. Donnerstag lag ich völlig neben der Spur. Dumm dabei: Es schmeckte nicht mal, „Mittagstisch“ in einem spanisch lautenden Lokal, ich sag nur: Schnitzel in die Fritte werfen kann ich auch, Mr. G. kam dazu in den Genuss von Dosenmais, geschmacklich nicht mal aufgepimpt. Ja, da muss man durch, wenn man schon freiwillig und des Lesens mächtig daneben greift. Wobei Lesen: DAS war dann in der „Bodega del Puerto“ an der Schlachte in Bremen noch das Highlight. Ich sag nur: Genitiv-Apostroph und: Das Jägerschnitzel ward umgetauft in Weidmann’s Schnitzel MIT „E“ und Genitiv-Apstroph, wobei dieses ja mittlerweile vom Duden als anerkannte Schreibregelung alternativ genehmigt ist. Naja, demnächst Mathe-Abi bestanden, wenn man das Ergebnisfenster trifft… 1 + 5 = 7 (das Ergebnisfenster geht von 4 – 8).

Das lag mir schwer im Magen. ALLES. Das Essen sowieso. Später köpften wir während des Einkaufs eine 1,5 Liter-Flasche Wasser, ein Rest war an der Kasse noch drin. Ein kläglicher Rest.

Aber nun solls ja die Pseudosuppe geben. Zutaten für 4 Portionen (wenn nicht mehr),
SP immer für 1 Portion. Ihr kennt das.

Man nehme:

400g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
450g TK-Wok-Gemüse
250g Konjaknudeln (Glasnudelform) – es dürfen auch weniger sein, das wirkt sich punktetechnisch nicht aus.
1/2 Daumen frischer Ingwer
1 Knolle chinesischer Knoblauch, oder eine große Knobizehe von den „Normalen“
1 – 3 Zweige vietnamesischer Koriander
1/2 Limette (Schale geraspelt und Saft)
2 Chilischoten (rot)
Sojasauce
15ml (ca. 1 gr. EL) Sesamöl
1,5-2 Liter Wasser

Gemüse in PfanneKleinteileKleinteile geschnippelt

Knoblauch und Ingwer schälen, beides in feine Scheiben schneiden. Chilischote in feinste Ringe. Die Konjaknudeln werden unter fließend kaltem Wasser abgespült. Die Korianderblätter werden von den Zweigen gezupft und quer in feine Streifen geschnitten.

In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen und das Wokgemüse darin anschwitzen. Parallel setzt man einen Topf mit Wasser,Sojasauce, den Knobi- und Ingwerscheiben, Limettensaft

Fleisch mariniert

und Chiliringen auf und gibt die Hähnchenstreifen mit dem Limettenabrieb   hinein, lässt es köcheln. Nun aus der Pfanne das W0kgemüse zugeben, die Pfanne mit einer Kelle Kochwasser noch mal kurz erhitzen und dann das Pfannenöl und andere darin verbliebene Reste zum Kochgut geben. Evtl. noch chinesische Gewürze, wenn man welche zur Hand hat. Zitronengras z.B.- in frischer Version bitte schon von Anfang an mit ans Kochwasser geben. Nun durchgaren. Kurz vor Ende der Garzeit die Konjaknudeln und den Koriander hinzufügen, kurz umrühren, fertig.

Wer will kann noch ein Ei mit 1 EL Wasser verschlagen und vorsichtig in den Kochvorgang träufeln. Kostet pro Portion unwesentlich mehr, sicherheitshalber würde ich pro Portion 1SP mehr geben, wenn das Ei groß ist.

Ohne Fleisch ists vegan. Schmeckt genau so gut. Nur sollte man da etwas rohes Gemüse mit Gewürzen zu Brühe zerkochen vorher.

Mejillones marinera (en salsa tomate)

Um eins meiner absoluten Lieblingsessen zubereiten zu können, muss ich in heimischen Gefilden die Monate September – März nutzen. Es geht um Miesmuscheln. Natürlich gibt es sie auch TK, aber ich bevorzuge die Variante mit den frischen Miesmuscheln. Ich nutze den spanischen Rezeptenamen für diese Art der Zubereitung, weil ich sie dort kennengelernt hatte. Damals, anno dunnemals. Vorher kannte ich nur die rheinische Variante. Auch lecker, aber ich liebe eben diese. Wenn man im Netz stöbert, gibt es für marinera oder salsa tomate genauso viele verschiedene Rezepte, wie für – sagen wir mal – Pasta bolognese. Man wird fast erschlagen. Jede Region macht es anders, jeder Haushalt macht es anders. Und das ist das Schöne: Man sieht und lernt Unterschiede. Mehrere Youtube-Videos sagten mir zu, also entschied ich mich, sie zu kreuzen. Nur eins tat ich nicht: Die eine Hälfte der Schale nach dem Kochen schon entfernen. So kenne ich es halt nicht.

Man nehme für 3 normale Esser:

3 kg Miesmuscheln in der Schale
2-3 Zwiebeln, je nach Größe
4-6 Knobizehen
1 kl. rote Paprika
1/2 Chilischote (oder mehr, je nach Geschmack)
ganz wenig Knollensellerie (wirklich nur einige Würfel!!!)
4 cm Porrée
250 ml Weisswein
2-4 Lorbeerblätter (je nach Größe)
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 Handvoll Mandeln – geschält
1-2 Baguettescheiben
gehackte Tomaten aus der Dose und auch 3-4 frische Tomaten
Kochsud der Muscheln
eine Prise Zucker, etwas Paprikapulver
Blattpetersilie

Zuerst werden die Muscheln unter fließendem kalten Wasser geputzt; das heisst, mit einem Messer die Bärte (meist auf der nach innen gewölbten Seite der Muschel befindlich) entfernen und allgemein abbürsten. Muscheln, die nicht ganz geschlossen sind, gehören eigentlich entsorgt. Sie sind anscheinend tot und nicht so recht verträglich, um es mal vorsichtig auszudrücken. Es gibt aber eine Methode festzustellen, ob die wirklich „hinüber“ sind: Kurz am Beckenrand antickern, wenn sie sich danach schließen, sind sie absolut in Ordnung! Tote reagieren nicht. Gewaschen geben wir sie in einen Durchschlag.

Gewaschen und geputzt
Gewaschen und geputzt

Jetzt zur Sauce (angepasst an die 3 kg):

Zwiebeln schälen, fein würfeln, Paprika auch fein würfeln. Ein paar Selleriewürfelchen (wirklich nur ganz wenige), 2 Zehen Knoblauch fein hacken und den Porrée ganz kleinschneiden. Es soll wirklich nur etwas Porree und Sellerie sein. Mandeln mit den beiden anderen Knobizehen sowie den Baguettescheiben in ein hohes Gefäß geben. Frische Tomaten schälen und grob würfeln.

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Olivenöl in einem breiten Topf/Pfanne erhitzen und die Zwiebel-Knobi-Paprika-Sellerie-Porree-Schnipsel darin andünsten, glasig werden lassen. Dann die geschälten frischen Tomatenstücke dazugeben und mit anschmoren.Salzen, Pfeffern und die Prise Zucker dazugeben. Gehackte Dosentomaten (kleine Dose) dazu, unter Rühren aufkochen, dann Hitze runter und etwas schmoren lassen.

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Die beiden Baguettescheiben mit den Knobizehen und einem Schluck Wein und etwas Wasser mit dem Pürrierstab in einem Gefäß zu Brei pürieren. Ich hab noch etwas Chilischote beigetan.

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Dann gebe ich die Mandel-Wein-Knobi-Masse zu der Sauce.Das dickt schön an.

WP_20151031_002Wenn sich die Mischung durch Rühren schön mit der Grundmasse vermengt hat, schalte ich die Hitze auf niedrigste Stufe und kümmer mich um die Muscheln. Die Sauce erscheint jetzt zu dick, aber später kommt ja noch etwas von dem Muschel-Kochwasser dazu.

Einen großen Topf befüllen wir (bei dieser Menge Muscheln) miit 3 cm Wasser, etwas von dem Wein, den Lorbeerblättern und zwei längs halbierten Knobizehen.Darein in dieses kalte Gemisch geben wir dann die Muscheln und bringen sie abgedeckt auf dem Herd zum Kochen. Wenn sie kochen, brauchen sie höchstens 3 – 4 Minuten. Immer mal schütteln.

In der Zeit schnell die Petersilie fein hacken, beiseite Stellen.

Die Muscheln sind gar, was man daran merkt, dass sie alle nun geöffnet sind. Noch mal schütteln, was jetzt noch geschlossen ist, gehört entsorgt, Bei den 3 kg waren es 2 Stck., das ist mehr als vertretbar.

Mit der Schaumkelle holen wir die Muscheln aus dem Topf, geben sie in eine große Schüssel – so eine große hatte ich nicht – und schalten die Hitze unter dem Saucentopf wieder hoch. 2-3 Kellen Kochwasser hineingeben, verrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, also mit wenig anfangen. Mehr geht immer.

Dann die Muscheln auf Teller verteilen, Sauce drüber geben und Petersilie frisch drüber streuen.

Guten Hunger !!

Es wird Sauce übrigbleiben, diese eignet sich – ohne weitere Fleisch- oder Fischzutat – am nächsten Tag als Pastasauce.

Nimmt man nur 1 EL Öl und 25 Stck. Mandeln, 1 Scheibe Baguette, und wenn die 3kg Muscheln insgesamt 500-600g Muschelfleisch ergeben, dann hats pro Portion ca. 7-8 SP

Asiatisch angehauchter Gemüseschmortopf aus dem Ofen (vegan)

Man hat ja immer irgend etwas übrig, das scheint gar nicht anders zu gehen, es sei denn, man kauft diese „Kochkisten“. Ich werde das auch mal ausprobieren, da ich hier noch einen Gutschein habe. Aber heute, heute kriegen wir wieder mal Reste. Fast alles war im Haus, nur die Kokosmilch, die wurde problematisch, aber Mr. G. hat sich wacker geschlagen bei Onkel A. (Nord). Um das alles so richtig asiatisch zu machen, müsste ich Pfannen und Wok bemühen, will ich aber nicht. Zuerst wollte ich einen Auflauf machen, aber gestockte Kokosmilch durch Ei? Kam mir seltsam vor. Unangenehm irgendwie. Und einfach sollte es sein, so waren meine Überlegungen. Und dadurch wird das also wieder einmal ein Erstversuch.

Man nehme:
1/5 Kürbis (oder was davon sonst so im Kühlschrank schlummert)
einige Möhren (ich nahm 5)
2 Stangen Porrée
1/2 Zwiebel (aber nur, weil sie angeschnitten im Kühlschrank lag)
1 Finger Ingwer
Sesamöl, Sonnenblumenöl
Sojasauce
400 ml Kokosmilch
gemörserte Koriandersamen (wenn vorrätig)
1 Knobizehe
1 Chilischote
etwas Currypulver
Salz
1 Backofen

Zuerst wird der Kürbisrest geschält (ich hatte einen Kürbis, der nicht mit Schale gegessen werden kann), dann schneidet man ihn in kleine Würfel. Die Möhren putzen und in relativ dünne Scheiben hobeln, Porrée putzen und in Ringe oder halbe Ringe schneiden. Ingwer mit der Teelöffelkante schälen und klein würfeln.

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2 TL Sesamöl und 1 TL Sonnenblumenöl in einen großen Topf geben und verteilen. Das Gemüse nebst Ingwer dazu geben und gut vermengen. Einige Spritzer Sojasauce drüber geben und nachdenken (Erstlingswerk, da muss man zwischendurch nachdenken!).

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Der Koriandersamen wird zusammen mit der grob zerkleinerten Knobi-Zehe und der Chilischote im Mörser „vermatscht“. Da kommt dann auch das Currypulver hinzu.

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Von der Kokosmilch geben wir einen Teil zu dem Koriandergemisch in den Mörser.

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Während Mr. G. sich einer fast 50 Jahre alten Folge „Time Tunnel“ hingibt (sagt der eine: „Es gibt keine Hilfe mehr, die Welt wird untergehen!“ erwidert der andere: „Sieh mal draußen nach, Tony.“, heizen wir den Ofen vor. 180°C Umluft.

Die Kokosmilch aus dem Mörser sowie der Rest aus der Dose (mit Wasser aufgefüllt) wird über das Gemüse gegeben und nochmals mit etwas Curry bestreut, wenn es zuvor zu wenig war.

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Dann kommt der Deckel drauf.

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Und der Topf wandert in den Ofen für 45 Minuten. Mehr oder weniger.
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Nach45 Minuten wird das Gargut gewendet und weiter gegart für 30 Minuten. Und dann ohne Deckel. Zum Schluss kann man noch die Grillfunktion zuschalten. Muss aber nicht.

Natürlich ist das abhängig von der Menge. Wer Reste hat, die in eine normale Auflaufform passen, kommt gut und gerne mit 45 Minuten hin. Wenn man die Möhren kurz vorgart sogar mit 30 Minuten.

fertig

Resteessen à la Sista (vegan)

Wie isses nun blos möglich!!! Kennt wer noch „Mutter Kempowski“ aus den Büchern „Tadellöser und Wolff“ von Walter Kemposwki? Hat gar nichts mit diesem Rezept zu tun, aber ich bin mental häufiger in Paralleluniversen unterwegs.

Kommen wir zum eigentlichen Zweck meiner Schreiberei heute: Resteessen.

Ich hatte noch 1/3 Knolle Sellerie, 5 Möhren. Die blickten mich alle ratlos an. Was war zu tun? Erst mal, so fiel mir ein, könne ratlos zurückblicken die Situation entspannen. Gedacht, getan, ratlos geguckt, Situation gerettet. Ich könnte ne Gemüsesuppe machen. Zwiebeln dazu, Kartoffeln dazu. Aber ich wollte keine Gemüsesuppe! Nee, wollte ich einfach nicht. Also eröffnete ich einen Thread im Forum meines Vertrauens (meiga.de), betitelt mit FRAGE FRAGE FRAGE. Großbuchstaben sind nicht nur agressiv, die unterstreichen auch die Notlage. Was kann ich aus den Zutaten (Möhren und Sellerie machen????) Salat hatten wir ja schon tags zuvor.

U.a. bekam ich Antwort von meiner Schwester = Sista. Zutaten in mundgerechte Scheiben schneiden, mit ordentlich Knobi in Öl anbraten, schwarze Oliven und Tomaten dazu, fertig. Dazu könne man noch Fleisch. Fleisch hab ich nicht, will ich nicht. Oliven hab ich auch nicht. Aber ich hab noch Knobi und Tomaten. Der Selbstversuch läuft. Ist auch abnehmtauglich für abends, da keine leeren Kohlehydrate dran sind.

Man nehme (hier für 2 Personen, alle Mengen sind ca.-Angaben)

5 Möhren (0PP)
1/3 Knolle Sellerie (0PP)
Knoblauchzehen (0PP)
Tomaten (0PP)
schwarze Oliven (wer hat, ich hab keine)
2 EL Olivenöl (6PP)
Salz, Pfeffer, Kräuter (wer hat)

Sellerie und Möhren  werden in mundgerechte Scheiben geschnitten. Tomaten auch, bei mir waren es nicht mehr allzuviele. Knobi schälen, mit dem Messerrücken zerdrücken und dann kleinst schneiden.

rohroh2

in der Pfanne

in einer großen Pfanne oder großflächigem Schmortopf aus einer Punktesammelaktion von Silit das Öl erhitzen, Sellerie und Möhren hineinwerfen und anschmurgeln, bis Beides ca. noch 5 Minuten braucht. Gelegentlich wenden. Also, immer mal wieder. Soll ja nicht schwarz ansetzen, ich hasse Nitrosamine. Dann Hitze etwas runter den Knoblauch dazugeben und dann auch die Tomaten. Alles  mal wenden und vermengen, garen lassen, Hitze kurz mal wieder hoch, oder so, wie man es für gut empfindet. Pfeffern, Salzen, und wer hat und mag: Kräuter drüber. Ich hab mich ja in die „8 Feldkräuter“ (TK) von Iglo verliebt. Mangels eigenem Garten.

fertig

Und ich denke, hier sind noch so manche Variationsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft. Zwiebeln übrig? Rein damit. Ich denke Apfelschnitze gingen auch. Aber unsere Äpfel haben einen anderen Auftrag. Also bleibe ich bei dem, was ich oben schrieb. Diesmal. Sollte eines Tages ein Apfel kurz vor der Verwesung stehen, würde ich wohl den auch mit hineingeben.

In Summe macht das pro Person 3 FlexP pro Portion.

Lachs gebraten mit frischem TK-Spargel

Über’s Meer !!!  Leckersachen. Kennt die noch wer? Leider hat sich die Band aufgelöst. Eins ihrer schönsten Lieder ist dieses hier:

Und irgendwie kann ich das zur Zeit andauernd hören. Draußen ist es grau in grau, Lachs ist rosa, Spargel ist weiss, das sind schöne Farben. Und die will ich heute essen.

Man nehme:

2 Stck. Lachs mit Haut
TK-Spargel (in der Saison natürlich frischen)
1-2 Bio-Zitrone(n)
frische Thymianzweige
2 Knoblauchzehen
etwas Butter
neutrales Öl
Zucker, Salz

Zutaten !
Zutaten !

Den Spargel müssen wir – bei TK-Ware – nicht schälen oder so. Den lassen wir im Froster, bis er ins kochende Wasser kommt; also gehen wir ganz entspannt an die Geschichte.
Wir erhitzen in einem großen Topf Wasser und bringen es zum Kochen. Da hinein geben wir dann etwas Salz, Zucker und Butter. Eine halbe Zitrone im Kochwasser schadet auch nichts.

Während das Wasser vor sich hin erhitzt, setzen wir eine beschichtete Pfanne auf, mittlere Hitze, neutrales Öl rein. Das Spargelwasser kocht: Spargel rein, Uhr beobachten.  dann geben wir den Lachs mit der Hautseite nach oben hinein und braten ihn auf mittlerer Hitze, bis die Unterseite leicht braun ist. Nicht zu lange, nicht zu viel Hitze. Sonst wird uns „übers Meer“ dröge. Dann drehen wir ihn vorsichtig um, salzen, geben 1/2 Zitrone mit der Fruchtfleischseite nach unten dazu, die Thymianzweige sowie die zerstoßenen Knobizehen. Wir lassen es weiter braten, bis es seitlich schon ganz gut aussieht, dann geben wir die Butter in kleinen Stückchen hinzu. Wenn die schön geschäumt hat und sich mit den Aromen verbunden hat, übergießen wir den Lachs mit diesem Gebräu immer mal wieder und geben noch etwas frischen Zitronensaft drüber (aus der angebratenen Hälfte oder aus der noch übrigen Hälfte). Den Lachs nicht zu weit durchbraten lassen, er soll innen noch glasig sein, also Obacht!.

Den fertigen Spargel richten wir auf Tellern an, geben den Lachs dazu, löffeln das in der Pfanne verbliebene Fett über den Spargel und freuen uns an diesen Leckersachen.

3-horz

Wer noch hat: Salat dazu.

Thymian Hähnchenbrustfilet und Zucchini aus dem Ofen

Da waren sie wieder, meine 3 Probleme: Was ziehe ich morgen an, was koche ich morgen, wie wird das Wetter morgen? !!!

Just in dem Moment sprang mir die Umhüllung meines neu erworbenen Thymian-Topfes ins Auge. Steht da nicht ein Rezept? Steht da etwa eine Idee drauf?

Schnipp schnapp, Umhüllung vom Topf geschnitten, gelesen und für gut befunden. Alle Zutaten im Haus. Außer die für die Beilagen, die aber gar nicht vorgegeben sind.

Kocht man dieses Rezept für den gleichen Tag, benötigt man 4 Stunden Marinierzeit. Bereitet man es für die Zubereitung am nächsten Tag vor,  kann man die Füße hochlegen. Ich bin für Füße hochlegen!

Das Rezept ist inkl. Beilage für 2-4 Portionen – je nach dem, wen man beköstigt –  ;-D

Man nehme:

500g Hähnchenbrustfilet (das sind ca. 4-5 halbe Schmetterlinge)
Olivenöl
Thymianzweige
1-2 gepresste Knoblauchzehen
Chilli-Flocken (oder eben getr. Chilli in ganz aus der Mühle)
Salz

Bei den Beilagen sind wir total flexibel. Ich entscheide mich für Zucchini mit Tomaten

2 Zucchini
Olivenöl
1 kl. Dose gehackte Tomaten
Salz
Thymian

Zuerst nehmen wir eine Auflaufform, in die die Filets nebeneinander hineinpassen. Augenmaß, nech. Ok, wir geben Olivenöl in die Form, so das der Boden leicht bedeckt ist. Kein Schwimmbecken daraus ableiten!  Wir schnippeln von dem neu erworbenen Thymiantopf ein paar Zweige und drapieren diese künstlerisch anmutend auf den ölbedeckten Boden. Nun noch die Chillischoten drüber müllern, oder eben Chilliflocken drüberstreuen. Knobi schälen und hineinpressen, möglichst gleichmäßig verteilen. Darauf legen wir dann die Chickentits schön ordentlich nebeneinander. Nun kommen wieder frische Thymianzweige auf das Fleisch, Chilli und nochmal etwas mit Olivenöl beträufeln. Wenn man optisch damit zufrieden ist, nimmt man Frischhaltefolie oder Alufolie, deckt die Auflaufform ab und stellt sie in den Kühlschrank. Das muss jetzt ziehen.

Wenn man es am gleichen Tag in den Ofen schieben will: 2 Stunden ziehen lassen, Fleisch umdrehen, noch mal 2 Stunden ziehen lassen.

Wenn es für den nächsten Tag ist: Abends ab in den Kühlschrank, am nächsten Morgen, bevor man das Haus verlässt, um mit seiner Hände Arbeit Kohle für u.a. weitere Nahrung heranzuschaffen, Kühlschrank auf, Fleisch umdrehen, Folie wieder drauf, Kühlschrank zu.

1-horz

Tja, was passt dazu? Eigentlich alles, was man so mag. Reis? Gemüse? Ofengemüse? Pommes? Gemischter Salat? Grüner Salat? Oder Krautsalat? Ich entscheide mich für Zucchinischeiben mit gehackten Dosentomaten und Thymian.

2 Zucchini werden in nicht zu dünne, nicht zu dicke Scheiben geschnitten, in eine andere Auflaufform geben, in die zuerst etwas Olivenöl gegeben wird. Dann die Zucchinischeiben reinwerfen, Salzen und vermengen, damit das Salz nicht oben liegen bleibt. Ich weiss, ich weiss, man soll erst das austretende Wasser abgießen, will ich aber nicht. Wieder vergreife ich mich am Thymiantopf, schneide Zweige ab und rupfe sie über die Zuccini. Wieder vermengen. Dann kommt eine kleine Dose geschälte/gehackte Tomaten drüber, wieder vermengen. Zum Schluss noch etwas Olivenöl drüber träufeln. Man könnte auch hier noch Knobi zugeben, aber das wäre zusammen mit dem Hähnchen dann zu viel des Guten. Als Solotänzer würd ich da noch welchen rangeben.

4

Die Hähnchenbrüste werden aus dem Kühlschrank geholt und je nach dem, welche Seite zuletzt oben war: Sie werden so gedreht, dass die „schöne Seite“ oben ist.

Jetzt heizen wir den Ofen vor auf 180°C. und schieben dann BEIDE Formen nebeneinander oder hintereinander auf den Grillrost. Klappe zu, 20 Minuten warten, Essen fertig. Man könnte, also, wenn man wollte, Reis dazu machen. Ich will das heute aber nicht. Das reicht auch so!

5-horz

Urlaubssalat im Herbst

Jetzt hat der Herbst Einzug gehalten, 20090600_CVJM_Russlandkinder 193das erste Hochwasser gab sich ein Stelldichein, die Wäsche wird nur noch temporär draußen aufgehängt – oh, das riecht immer so schön – und abends schmeissen wir die Heizung an. Manchmal auch morgens zum Duschen. In der kommenden Nacht werden die Uhren umgestellt. Es gibt also kein Entrinnen mehr. Ich hatte letzte Woche schon Sauerkraut-Puten-Eintopf gemacht, das Rezept steht hier auch irgendwo. Im Herbst/Winter neigt man ja eher dazu, deftig zu kochen. Das kann man, muss man aber zwangsläufig nicht. Und Abnehmen ist immer noch auf dem Schirm. Auch habe ich Kajnok für mich entdeckt. Aber das kriegen wir später. Mr. G. coucht gerade mit seinem neuen Handy – Technik, die begeistert – damit kann er sich stundenlang beschäftigen. Und so habe ich Zeit, mir was Leckeres auszudenken.

Je kürzer die Tage werden, desto Urlaub, Sonne, Luft, Freiheit in meinen Gedanken. Ich weiss, dass Urlaubsessen im Herbst oder Winter und vor allen Dingen nicht HIER genauso schmecken wird, wie dort, es fehlt das Feeling. Aber warum drauf verzichten? Warum nicht mal fünfe gerade sein lassen und der Realität entfliehen?

Und darum bastel ich heute den Urlaubssalat (den wir dort so oft gemacht haben)

JvK La Gomera 2011-09 (48 von 88)

Man nehme:

1-2 Salatherzen oder einen Römersalat
1/4-1/2 Salatgurke
1 rote Zwiebel (es gab keine Schönen, daher nehme ich eine normale Zwiebel)
Tomaten
1 Paprika
1 Avocado
1 Mango
250g Gambas
1-2 Knobizehen
Oliven (schwarz oder grün) wenn welche da sind.
1 TL und 1 EL Olivenöl, Zitronensaft, frische Blattpetersilie,grobes Salz, Pfeffer

Eins noch zum Thema Fisch und Meeresfrüchte, vlt. habt ihr Tim Mälzer gesehen, diese Wassereinspritzarie. Mir war das nicht neu. Neu war für mich, also ungläubig in die Schüssel guckend: Ich taute sie auf am Vorabend, trocknete sie ab, und gab sie in eine Schüssel, dann in den Kühlschrank. HEUTE konnte ich noch mind. 100 ml (= 100g) Wasser aus der Schüssel entsorgen. Es handelt sich hier um bereits geschälte Gambas. Bei denen mit Pelle wird es nicht viel anders sein.

1 mit

Aber nun wollen wir nicht lange schmollen, sondern den Salat zubereiten:

Den Salat schnippel ich in mundgerechte Stücke und verteile das auf 2 große Teller. Und genauso verfahre ich mit der Mango, der Avocado, Zwiebel, Paprika. Nun ja, die Mango stellt sich etwas schwerfällig an. Ich schäle sie dünn und schneide dann das Fruchfleisch in breiten dünnen Streifen vom Kern ab. Ich bin für jeden (!!) Kommentar dankbar, der mir sagt, wie man das besser macht. Die Avocado wird nicht geschält, sondern halbiert und dann mit einem Teelöffle  in kleinen Häppchen ausgelöffelt auf die Teller.

Knobi wird feingehackt aber nicht zu fein, die Zitrone ausgepresst. Petersilie auch fein hacken. Die Oliven können so bleiben, wie sie sind, aber entsteint. Die kommen auch auf den Teller. Natürlich kann man sie auch noch halbieren oder so. Wir sind ein freies Land mit freien Oliven!

Den TL Olivenöl  in einer Pfanne erhitzen – mit Pinsel verstreichen, die aufgetauten und abgetrockneten Gambas reinwerfen und mit groben Salz sparsam  bestreuen. Nach kurzer Zeit wenden und dann auch den gehackten Knoblauch und die Petersilie drüber verteilen.

Zum Schluss den Zitronensaft und das Olivenöl drüber geben – man kann es vorher verrühren – servieren.

Wenn alle anderen Zutaten auf den Tellern verteilt sind, die frisch gebratenen Gambas zugeben, O-Öl und Zitronensaft drübe träufeln, salzen, pfeffern, und die frische Petersilie drauf streuen.

fertig

Wer mag, kann noch Fladen- oder Baguettebrot dazu reichen.