Warum ich so gerne Hähnchenschenkel esse….

… ganz einfach: ich mag sie seit Kindheitstagen,

und es gibt sie nicht häufig. Vorzugsweise widme ich dann und wann einen Samstag diesem Geflügel. Und das fängt ja schon beim Einkauf an. Da gibt es nur 2 Quellen: Wochenmarkt (bio) oder türkischer Supermarkt (halal). Heute fiel meine Entscheidung sehr spät, denn eigentlich sollte es Fisch geben. Mein Mr. G. nennt mich sprunghaft, ich nenne mich flexibel.

Eingekauft wurden: 4 Hähnchenschenkel, 1 helle Zucchino, Paprika, Pepperoni, 1 rote Zwiebel, 1 Römersalat, Tomaten (kann man immer gebrauchen), 1 Hand voll Champignons, 1 Bd. Petersilie, Adana-Kebap-Gewürz (Paprika und Konsorten tun es auch), marrokanische Oliven (schwarz)

Vorrätig waren: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze, Olivenöl, Honig

Aus dem Römersalat wird Salat gemacht unter Zuhilfenahme 1/2 roten Zwiebel 1/2 Bd. Petersilie,  der Zitrone (auspressen), Olivenöl, Salz, Pfeffer. Das Dressing kommt portionsweise dazu, sonst wird der Salat spackelig, denn so ein Römersalat ist mehr, als 2 Personen als Beilage vertilgen können. Die halbe Zwiebel wird längs in dünne Streifen geschnitten.

Die Hähnchenschenkel werden gewaschen und trocken getupft, dann mariniert: Kebap-Gewürz, Knobi (frisch gepresst), Honig, Kreuzkümmel, Paprika, 1 Hauch Curry (scharf), etwas Zitronensaft, dies und das und wie man will. Das kann dann eine Zeit ruhen.

Paprika grob würfeln, 2 Zwiebeln schälen und vierteln, die andere Hälfte der roten Zwiebel quer halbieren. Möhren putzen, längs halbieren und dann nur längs in Viertel schneiden, ggf. noch quer halbieren am dicken Ende. Zucchini längs halbieren und in Scheiben (nicht zu dünn). Naja, eben alles mundgerecht. Wer noch anderes Gemüse hat, nimmt eben anderes Gemüse.

Ofen auf 180° Umluft vorheizen, Fettpfanne mit Backpapier auslegen, marinierte Hänchenschenkel sowie Zwiebeln u. Möhren auf dem Blech verteilen. Die Knochenenden der Schenkel kann man mit Zitronenscheiben bedecken. Ab in den Ofen erst mal für 15 Minuten.

Paprika und Zucchinischeiben in der restlichen Marinade wälzen. Später dazu geben, noch später dann die Champignons.

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Gefüllte Pizzabrötchen für Kollegen

Da ist noch immer was im Kühlschrank, mehr und/oder weniger. Wohin damit? Ja, da müssen die Kollegen herhalten, die tun das gerne! Kleine gefüllte Pizzabrötchen. Zutaten finden sich immer, vor Allem jetzt, am Anfang des Jahres, wo man selbst ja andere Prioritäten setzt. Wir benötigen: Hefeteig und Zutaten. Los gehts.

Man nehme:

500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
2 EL Olivenöl
300 ml lauwarmeswasser (nicht wärmer als 40°)
10 g Salz
gemahlenen Chili
Rosmarin (frisch oder getrocknet gemahlen)
Gyrosgewürz (wenn vorhanden)
Reste gebeizter Lachs
Reste Oliven ohne Stein
Reste getrocknete Tomaten
kleinst (!!) zerhackte Zwiebel
fr. gepressten Knobi (wer mag)

 

Zuerst wird der Teig zubereitet. Mehl in Schüssel, mittig Mulde, Salz hinein, Hefe hinein bröseln, etwas von dem warmen Wasser auf die Hefe. Außen rum das Olivenöl und die Teiggewürze (Rosmarin, Gyrosgewürz, Chili).  Dann warten wir etwas und suchen die anderen Zutaten zusammen. Nun wird das restliche warme Wasser zugegeben und das Teigzutatenkonglomerat mit dem Knethaken ordentlich durchgewalkt. Lieber länger als zu kurz. 10 Minuten nahm ich mir dafür. Dann ließ sich der Teig wie Kaugummi vom Haken lösen, zog sich in die Schüssel zurück, und dort ruht er nun bei Zimmertemperatur.

Teig

Während der Teig so vor sich hin ruht, schnippel ich den Lachs, die Oliven ohne Stein, die getrockneten Tomaten. Diese lagerten in Öl, schade, es gibt sie auch ohne, aber ok. Dann ist das eben so. Nun noch die gelbe Paprika (ich nehme die Gelbe, weil ich mit den anderen dieser Tage noch was vorhabe) und schnippel sie sehr klein.
einige Zutaten

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, legen wir ihn auf eine bemehlte Fläche oder ein Backpapier und zupfen Fetzen von ab, dafür bestäuben wir unsere Hände mit Mehl oder das Backblech, und stapfen da ungeniert rein mit der Hand. Die Fetzen drücken wir adäquat in der Hand flach und füllen sie mit den Zutaten. Mal so, mal mehr so, oder mal mehr so. Die gefüllten Teigklöße kommen dann auf ein Backblech (mit Backpapier). Das Ganze lassen wir dann nochmals ruhen. Das ruht auch schon, sobald eine Kugel fertig ist, denke ich. Derweil kann der Ofen schon mal vorgeheizt werden. 220° O/U oder 200 Umluft.

formen Wenn der Ofen heiss genug ist, schieben wir das Blech mit den Teigkugeln hinein und denken uns so 15 Minuten aus, weniger oder mehr, je nach Herd. Dann hofft und bangt man, dass die Kugeln nicht so groß werden und aneinanderwachsen. Naja, wenn ja, stirbt da auch niemand dran.

… und dann 1 heiss probieren! Lecker. Der Rest darf abkühlen und wird am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen!