Yoga Reblogged! Einfach klasse.

Gastbeitrag von Fabian Merkle Wie Yoga die Welt zu einem besseren Ort machen kann Jeder macht Yoga aus unterschiedlichen Gründen: Der eine mag vielleicht einfach nur körperlich fit sein oder Rückenschmerzen loswerden, der andere möchte etwas gegen seinen Stress tun, entspannter und ausgeglichener sein – oder tatsächlich auch glücklicher und mit mehr Freude durchs Leben…

über Wie Yoga die Welt besser macht — Ganzwunderbar

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Boston’s Finest – Brokkoli Salat mit Cranberries und Walnüssen

Eat and Feast

Dieser Salat ist der absolute Hit auf allen Parties, Grillabenden und anderen geselligen Runden. Aber auch zu zweit oder allein schmeckt er immer wieder. Und wieder. Und wieder. Und auch noch am Tag danach.

Neben dem tollen Geschmackserlebnis bekommt man auch noch schön was fürs Auge. Das knackige Grün des frischen Broccoli und das tiefe fruchtige Rot der Cranberries unterstreichen sich gegenseitig, die hellbraunen Walnüsse tun ihr übriges. Eyecandy sozusagen.

Das Rezept habe ich von Mrs. P. bekommen. Mrs. P. ist die Ma einer guten Freundin aus Boston. Vor einigen Jahren durfte ich Thanksgiving mit ihrer Familie verbringen, und dieser OMG-this-is-totally-awesome Salat gehörte mit zum Thanksgiving Dinner. Dieser fruchtig-herbe Salat hat mich so umgehauen, dass ich das Rezept unbedingt haben musste. Die Zubereitung ist so schnell und einfach, dass ich schon keinen Zettel mehr brauche. Den habe ich an andere  Begeisterte weitergereicht. Und das alles Dank Mrs. P.

Für Mrs…

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Es geht auch ohne…

Vor ein paar Monaten hatte sich unsere Mikrowelle in den Kopf gesetzt zu brennen, statt zu backen. Glücklicherweise hatten wir es rechtzeitig bemerkt, während wir am gedeckten Frühstückstisch saßen und auf das „Brötchen sind fertig Ping“ warteten. Es war kein großer Schaden entstanden, aber mein Vertrauen in dieses Modell (es war bereits die 2. Mikrowelle dieser Art) war endgültig zerstört. Aus verschiedenen Gründen zögerten wir einen Neukauf immer weiter hinaus. Brötchen kann man auch beim Bäcker kaufen, so kommt man sogar schon früh morgens am Wochenende an die frische Luft. Eine andere Sache war das Problem des Aufwärmens. Ich koche ja immer gerne für 2 Tage, in der Woche sowieso, dann nehmen wir es portioniert mit auf die Arbeit und wärmen es dort in der Mikrowelle auf. Aber auch hier zuhause bleiben oft Portionen übrig. Wie bekommt man die heiss?

Ich bin Baujahr 1963, erinnerte ich mich. Mr. G. ist vom gleichen erlesenen Jahrgang, wir erinnerten uns noch an Zeiten, wo Essen auf dem Herd aufgewärmt wird. Natürlich ist das etwas komplizierter, gerade, wenn es sich nicht um Eintopf handelt, aber auch das kann man wieder erlernen, bzw. abrufen. Wie war dass denn noch mal?
Das war so: Aus Kartoffelbrei z.B. wurden Taler geformt am 2. Tag und in der Pfanne gebacken. Nun, da wir aber weniger Fett verwenden wollen, kann man sie auch gerne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im Ofen erhitzen. Ist natürlich nicht in 2 Minuten erledigt, aber man kann ja auch mal entschleunigen. Gemüse gibt man in eine Schüssel und stellt diese auch weiter unten in den Ofen, hat man Fleisch mit Sauce, wird es langsam im Topf erhitzt, die Betonung liegt auf langsam. Man kann an aufzuwärmende Erbsen (Bohnen, Möhren, usw.) auch einen Schluck Wasser geben beim Aufwärmen.

Nudeln mit Sauce (gleich welcher Art) gehen so: Entweder gemeinsam in einem Topf (wenn das Mengenverhältnis stimmt) oder: Sauce langsam erhitzen, Wasser zum Kochen bringen, und die bereits gegarten Nudeln für höchstens 1 Minute reinwerfen, oft reicht auch eine kürzere Zeit.

Hat man eine Nudelsuppe, ist es am besten die Nudeln separat zu garen, die Suppe für den 2. Tag schon getrennt abzufüllen und einen Teil der Nudeln in den Topf für den ersten Tag zu geben, kurz vor dem Servieren. Suppe und Nudeln für den 2. Tag stellt man separat kühl. Am 2. Tag erhitzt man die Suppe und gibt zum Schluss die restlichen gegarten Nudeln hinzu.

Ich bin als Schlüsselkind aufgewachsen und habe früh gelernt, wie das mit dem Aufwärmen funktioniert.

In dieser schnelllebigen Zeit ist eine Mikrowelle oft hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Zeitintensiver ist es ohne Mikrowelle, es bedarf einer gewissen Logistik. Und es setzt voraus, dass man sich mit seinem Essen ganz anders beschäftigt.

Nebenwirkung:

Mit Mikrowelle hat man Appetit, es macht Ping, und man isst.

Ohne Mikrowelle wird aus Appetit Hunger, der Duft bereitet sich in der Küche aus, und man entwickelt tatsächlich eine Vorfreude.

Es gibt allerdings auch Lebensmittel, die man aus geschmacklichen Gründen NICHT im Topf aufwärmen kann, aber das sind genau die, die man auch NICHT in der Mikrowelle aufwärmen kann: Steak, Gambas, Schnitzel, Fisch alles Kurzgegarte eben. Das macht aber nichts. Das gart  man eh nicht vor. Und während die Kartoffelbreitaler im Ofen heiss werden, ist schnell ein Schnitzel oder Steak gebraten. Oder eben mal ganz ohne Fleisch/Fisch.

In diesem Sinne: Heute gibts bei uns vegan (später im Abnehm-Blog), allen Lesern wünsche ich jetzt einen schönen 2. Advent, ein sonniges Wochenende und eine Portion Entschleunigung.

 

# 55 – Wintereinbruch

Ich danke diesem Taxifahrer. Ich verstehe auch die Verwirrung des Obdachlosen.

Taxiblog Bremen

Das war er also, der erste Wintereinbruch im Norden. Letzte Nacht gab es in Bremen den ersten Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Diese Nacht war zumindest Umsatz-technisch tote Hose in Bremen. An jedem Taxi-Halteplatz standen 4-6 Taxen, während der Bord-Computer vermeldete, das an jedem Taxiplatz innerhalb einer Stunde nur 1-2 Fahrten losgingen. Ich selbst, habe mein Glück am Taxistand „Lüneburger Straße“ ausprobiert, dieser befindet sich an der St.-Jürgen-Str. im „Viertel“, direkt an den Straßenbahnhaltestelle der Linien 2,3 und 10. Nachdem Ich 50 Minuten lang im Wagen saß und sich absolut nichts tat, beschloss ich eine Cola beim Werder-Imbiss nebenan zu ordern.

Mein Trinkgeld lag bis dahin bei 6,80 Euro. Während ich gedankenversunken meine Cola trank, positionierte sich ein Obdachloser mit einem alten Netto-Einkaufswagen voller persönlicher Habseligkeiten einige Meter neben mich. Ich habe dem zunächst keine Beachtung gegeben, bis mir dann dämmerte, dass der Mann womöglich an meiner Pfandflasche interessiert…

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Irre, bescheuert, gefährlich, ungebildet -Warum D. Trump missverstanden und unterschätzt wird

Tickt die noch sauber, wird so mancher von euch denken, brennt der jetzt der Helm?  Ich kann euch beruhigen!

Was aber beunruhigt, ist, dass wir D. Trump in unsere Schubladen stecken, nur passen manche Schubladen nicht. Er ist weder irre noch bescheuert. Ungebildet: vielleicht. Oder er tut nur so. Aber dazu später.

Was tut D. Trump? Er will eine Wahl gewinnen. Nicht die Wahl zum Vorsitzenden des Karnickelzüchtervereins. Nein, er will Präsident der USA werden. Das ist ja an sich legitim. Und Präsident der USA wird man, wenn man die Wahl gewinnt.

Es hat 3 TV Debatten gegeben, wir alle wissen, wie der dort vom Leder gerissen hat. Wir haben gehört, wie er alle möglichen Menschen, Menschengruppen diffamiert, wie er lügt, falsche Behauptungen aufstellt und dergleichen mehr. Er hält Brüssel für ein schönes Land, verbreitet Videos, in denen Deutschland als Kalifat dargestellt wird, möchte H. Clinton einsperren, relativiert seine Locker-Sprüche, bedient den Stammtisch, bewertet Frauen nach ihrem Äußeren, sich selbst aber leider nicht.

Und trotzdem, trotzdem sage ich, ihn für blöd zu halten, ist ein eklatanter Fehler. Nun, sollte er die Wahl tatsächlich gewinnen, wird er als Präsident nicht lange das Oval Office verschmutzen.

Aber trotzdem, sollte er die Wahl gewinnen, wird das einen Grund haben. Nämlich den, dass er alles andere als bescheuert, krank oder irre ist. Er könnte sie gewinnen, weil er clever und durchtrieben ist. Er kennt das amerikanische Bildungsniveau. Er weiss, wie man Menschen, deren intellektuelle Flughöhe an Bord einer Boeing sämtliche Alarmglocken zum schrillen bringen würde, mit einfachen erstunkenen Phrasen für sich gewinnt. Er weiss, wie man in den USA menschenfeindliche Prüderie und Sexismus unter einem Hut vermarktet. Er weiss, wie man Sündenböcke per Fingerzeig identifiziert. Er weiß, wie man komplexe Probleme populistisch auf Klientelniveau runterbricht.

Was aber seine Wähler NICHT wissen, ist: Donald Trump führt die Menschen, die ihn wählen, vor. Er führt sie vor, missbraucht ihre mangelnde Bildung.

Dumm ist der Mann nicht. Ich meine, er wird, als er in seinem goldenen Zimmerlein überlegte, was er denn mal so machen könne, auf die Idee gekommen sein: Präsident. Präsident der USA, das wäre doch mal machbar. Dann stellt er sich die Frage: Wenn ich von Politik und Sachfragen keine Ahnung habe, wie kann ich das an wen verkaufen?

Er hat diese Frage bisher fast erfolgreich beantwortet.

D. Trump hat gelernt, wie man Kunden übers Ohr haut und sich dafür selbst auf die Schulter klopft. Die Kunden widerum merken es oft erst zu spät. Und für D. Trump ist es egal, ob Kunde oder Wähler, er verachtet seine eigenen Wähler sowieso.

Wenns nach mir ginge: Michelle Obama oder Oliver Stone for President. Oder Michael Moore.

 

 

 

 

 

50 Cent – oder was aus einer kleinen Begebeneit entstehen kann…

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Vor ein oder 2 Tagen postete ein Freund von mir auf seiner FB-Seite eine kleine Geschichte, die er an der Supermarktkasse erlebt hatte. Es folgte ein reger Gedankenaustausch, an dem mehrere Personen beteiligt waren.

Was daraus entstand, war eine spontane Gruppenbildung:  „Kann dieses 50 Cent-Stück irgendwas bewirken?“
Ja, es kann. Wenn man will. Und wenn viele wollen, kann es viel. Es kann nicht die Welt retten, aber es kann dazu beitragen, dass hie und da geholfen werden kann. Wenn man es will.

Nun mag der/die ein oder andere sagen, es gäbe schon „Aufrunden,bitte“, es gäbe genügend Spendenmöglichkeiten, die man auch nutzt (vorzugsweise in der Weihnachtszeit und bitte gegen Spendenquittung!).

Sollte jemand von euch Lesern Interesse haben, sei euch versichert: Der Spendensammler ist absolut vertrauenswürdig. Ich habe dieses durch diverse von ihm initiierte Aktionen erlebt.

Alles Weitere könnt ihr hier erfahren und auch hier.

Die FB-Gruppe ist öffentlich, jeder Interessierte kann beitreten, Ideen austauschen und auch Vorschläge machen, wohin die jeweilige Spende (sobald 25,- Euro erreicht sind) gehen könnte.

Ganz einfache Blaubeermarmelade 3:1

Jede Jahreszeit hat ihre Höhen und Tiefen. Das Tief dieses Sommers sind die Tiefs im Norden, die keine Beständigkeit des „Summer-Feelings“ ausbrechen lassen. Es gibt aber auch Hochs. Dazu gehört die Abfolge: Erdbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren usw. Täglicher Obstsalat ist vor allem abends ein Highlight, das spart Schokolade und/oder Chips. Nun hab ich Etagenbewohner auch eine Kollegin mit einem riesigen „Kleingarten“. Paradox, oder? Und dort hat es Blaubeeren en masse. Allerdings beklagt sie, dass bei diesen hiesigen unsteten Temperaturen die Reifung nicht so stattfindet, wie man das kennt. Letztens orderte ich 2 kg, wovon 1kg eingefroren wurde. Das andere Kilo verschwand fast zur Gänze in Joghurt, Buttermilch-Blaubeer-Drink, Obstsalat usw. Ich orderte 3 kg nach, aber es wurden leider nur 1,75 kg.

So bleiben mir für die Marmelade nur 2 komplette Kilos. Da ist schon fast Kopfrechnen angesagt, was den 3:1 Zucker betrifft. Heute will ich aber auch mal ausprobieren, die Deckel ohne Isopropanol zu verwenden, denn in einschlägigen Marmeladerezepten fand ich nichts dergleichen. Dieses Flambieren der Deckelinnenseite und sofortiges Zuschrauben der Gläser (was dann die Flamme erstickt) habe ich so von meiner Mutter gelernt. Gerade bei der 3:1 Zubereitung bin ich etwas skeptisch. Aber ich probiere es einfach mal ohne Iso aus.

Ein weiteres Thema ist das Sterilisieren der Gläser, ich mache dieses im Backofen bei 120°C. Die Deckel koche ich für einige Minuten in einem Topf aus. Sollte reichen, oder?

Man nehme:

Sterilisierte Marmeladengläser, sterilisierte Deckel
1 großer Topf
1 Einfüllstutzen
1 Pürierstab (evtl.), oder evtl. Flotte Lotte – ich nehme den Pürierstab
2 kg Blaubeeren
666,667g Gelierzucker 3:1
1 Vanilleschote
Saft einer Zitrone

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Wenn man – wie ich – kein Profi ist, dann wiegt man zuerst alle Zutaten ab, legt alle Gerätschaften zurecht, gibt die Blaubeeren in den großen Topf und füllt Zucker dazu. Einmal gründlich umrühren, dann kanns schon mal Saft ziehen. Die Vanilleschote auskratzen, dazu geben, aber auch die Schote an sich, die wird hinterher gerettet. Zitrone auspressen. Während der Gelierzucker da nun so die Früchte versüßt, muss man die Deckel den Gläsern vorsichtshalber schon mal zuordnen. Nichts ist schlimmer, als hinterher den passenden Deckel zum Glas zu suchen. Und: Ist man kein Profi und traut auch den Internet Tipps nicht – was keine Kritik sein soll, eher ein Ausdruck eigenen Unvermögens – sterilisiert man lieber mehr Gläser und Deckel, als man braucht.

Die Beeren und der Zucker nebst Vanilleschote u. Mark werden zum Kochen gebracht. Gerne mit einem Kochlöffel anfangs drin rum stampfen, damit der Saft raus kommt. Blaubeeren können eine doch recht feste Schale haben. Wenn sie Saft gezogen haben, geht man mit dem Pürierstab durch, es dürfen gerne noch stückige Heidelbeeren vorhanden sein.

Wenn die Masse kocht, Hitze runterschalten und ca. 5-7 Minuten köcheln lassen und den Zitronensaft zugeben.

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Wenn alles gut ist, den Schaum und später dann den Rest aus dem Topf in ein  Schälchen geben. Das gibts die nächsten Tage zum Frühstück. Die Marmelade dann sofort randvoll (!!!) in die vorbereiteten Gläser geben, zuschrauben und kopfüber auskühlen lassen.