Man nehme…..

Gefüllte Paprika mit Ebly und  Hackfleisch

Wie wäre es, wenn wir mal das Gefrierfach auf Vordermann bringen, und aus dem dort Gefundenen was basteln?
Man wundert sich, was dort alles zu finden ist. In diesem Fall (u.a.) 500g Hackfleisch. Schon wieder Spaghetti? Nö.
Also wie wäre es mit gefüllten Paprika? Ich mag ja am liebsten die grünen zum Backen, die anderen sind mir irgendwie zu süß. Wir hatten aber gemischte, wobei auch 2 Grüne dabei waren, eine Grüne hatten wir sowieso noch.

Man nehme:

500g Hackfleisch
6 große Paprika

Ebly
2 Eier
1 Bd. Frühlingszwiebeln (oder 1 gr. Normale Zwiebel)
Knoblauch
Gewürze und Kräuter nach Belieben

Während bei meiner besseren Hälfte der visuelle U-Bootkrieg mittlerweile zu Beförderungen geführt hatte, kochte ich die Ebly nach Anweisung. Ich hatte das Zeug zuvor noch nie gegessen. Auch hatte ich beim Einkauf eine Packung erwischt, in der Kochbeutel waren, so wie es das auch bei Reis gibt. Nicht so meine Baustelle, aber nun hatte ich es ja da, also musste es auch verwendet werden. Die Ebly wurden dann abgeschreckt und liegen gelassen.
Das Hackfleisch war aufgetaut, es konnte also in eine Schüssel geworfen werden. Nach den Beförderungen wurde meine bessere Hälfte zum Knobi-Schälen abkommandiert, das U-Boot musste warten und ich parkte ihn mit dem Messer und dem Knobi bei Homer Simpson.
Ich schnippelte die Frühlingszwiebeln, gab die Eier zum Hack, wirbelte Gewürze und Kräuter drüber und vermengte das alles erst mal. Dann kam das (die?) Ebly dazu und 4 der geschälten Knobizehen wurden durchgepresst, und alles wurde nochmals ordentlich vermengt. Es waren natürlich noch viele geschälte Knobizehen übrig, die sollten noch Verwendung finden.
Dann wurden die Paprika geköpft, die Kerne und das Weisse entfernt. Die Paprikamasse dann schön hineindrücken und pressen, das Paprikdeckelchen wieder draufsetzen und ab damit in eine leicht gefettete Auflaufform. Nachdem so mit den 6 Paprikaschoten verfahren wird, stellt man fest: Da ist noch Hack-Ebly-Mischung übrig, aber keine Paprika mehr. Was tun?

Wir waren letztens Essen im http://www.restaurant-seaside.de/ und dort wurde uns Brot im Blumentopf serviert. So ein Tontopf unten mit Loch, innen mit Backpapier ausgelegt. Das war die Idee.
Allerdings sahen meine leeren Tontöpfe arg erdig aus, so wühlte ich mich weiter durch den Schrank und fand noch einen Zinkeimer mit Henkel, 12cm im Durchmesser, da war mal irgendein Kraut eingepflanzt. Der Eimer hatte kein Loch, egal, ich hatte noch Backpapier. Was die können, kann ich auch. Also die Hack-Ebly-Mischung in den Zinkeimer gestopft, noch schön mit Knobizehen verziert und das überlappende Backpapier oben drüber gepackt.

 

Der Ofen war mittlerweile auf 180° vorgeheizt, die Auflaufform und der Zinkeimer fanden darin ihren Platz und ich konnte mich zurücklehnen. Kurz vor Ende der Garzeit habe ich dann noch schnell einen Salat (Eisberg, Gurke, Tomate) gemacht.

 

Nach 40 Minuten war dann das Essen fertig. Nun sind 6 gefüllte Paprika reichlich viel für 2 Personen, wenn noch ein Zinkeimer hinzugerechnet wird.
Aber so reichte es für 2 Tage. Man kann das Hackfleisch aus dem Zinkeimer übrigens gut auf einen Teller „stürzen“, es sieht dann irgendwie aus, wie Kuchen.

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Niemals !

nehme man:

diverse Brotrezepte und vermenguliere sie als Anfänger.

Niemals tue dieses.

Wenn man ein Brotrezept z.B. hat mit Sauerteig und Hefe, so kann man nicht einfach den Sauerteigansatz durch eine höhere Menge Hefe ersetzen. Vielleicht geht es doch, aber wenn, dann sollte man beim Brot Backen etwas mehr Erfahrung haben, als ich !!!!

Daher erspare ich dem geneigten Leser nun das Ergebnis, wobei, zur Zeit soll das Ergebnis ja erst was werden, warm, mit Frischhaltefolie auf Heizung, wir dürfen gespannt sein.  Vielleicht wirds ja doch was?

Ich denke, dass hier in loser Folge Rezepte erscheinen werden.

Nichts Weltbewegendes, ganz normale Gerichte, mal mit, mal ohne Foto.

Sicherlich gibts tausende Bücher, Foren oder sonstige Sendungen, die sich damit beschäftigen. Auch bin ich nicht Jamie oder Tim, und trotzdem kochen wir. So ist das eben.

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SchokoCornFlakesMüesliHaferflocken-Krossies

Den ganzen Tag schwirrte mir Ännäs Schoko-Mousse ohne Sahne durch den Kopf, vor allem, als ich mittags mein Liefer“menü“ auf Arbeit aß. Kartoffelsuppe…  Wenigstens war das Zeug nicht so fettig, ich gucke immer nach den kcal, wenn ich da was bestelle. Für Salat war es mir zu kalt. Und diese Suppe hatte 57kcal/100g, das war sehr vertretbar.

Irgendwie schaffte ich es dann aber doch nicht, diese Mousse zu basteln, weil mir dann ein anderer Einfall kam. Schoko-Crossies. Das essen meine Jungs auf Arbeit auch gerne, und wenn diesen harten Kerls die Dinger zu scharf sind (ohne Chili geht das bei mir nicht), muss ich immer grinsen.  Und immer wird die Menge zu gering. Wer also viele Mäuler zu stopfen hat, kann das Rezept gerne verdoppeln. Bei man nehme habe ich den Ausdruck und/oder verwendet, denn die Variationen und Mischungen sind halt verschieden. Je nach Geschmack und Vorräten.

Man nehme:

4 Tafeln Blockschokolade
Corn Flakes und/oder Müesli und/oder Haferflocken*
(Nimmt man Haferflocken hinzu, sollten diese vorher fettfrei angeröstet werden)
Chili (getrocknete Schoten mahlen)

Zuerst schmelze man die Schokolade im Wasserbad. Ich hab das mal in der Mikro gemacht, auf viel zu hoher Stufe, das war gar nicht gut.

Während die so im Auflösungsprozess begriffen ist, mahle man Chili hinein, eine Prise Salz (Prise, nicht Löffel!) und nehme eine andere Schüssel, die man mittels heissem Wasser erhitzt.
Haferflocken (so man welche verwendet) wirft man in eine Pfanne und röstet sie schön, immer wieder wenden, danach beiseite stellen und abkühlen lassen.
Dann das Wasser aus der anderen Schüssel gießen und gut abtrocknen. CornFlakes und/oder Muesli und/oder Haferflocken in die Schüssel geben und gut vermischen. Die Menge ist Augenmaß.
Auf einem Tisch Backpapier ausrollen (an beiden Enden beschweren, damit es sich nicht wieder aufrollt).
2 Löffel bereitlegen.
Nun die flüssige Schokolade in die Schüssel mit den Flakes und Co. Ordentlich verrühren. Sind es zu wenige Flakes/Müesli, noch was nachgeben. Ist es zu viel: PECH gehabt!  Nachflaken ist einfacher.

Da die Schokolade sofort beginnt, zu erkalten, was ein Wiedererharten *blush* mit sich bringt, sollte zwar nicht in Hektik ausbrechen, aber auf jeden Fall sollte man zu diesem Zeitpunkt keinen Schwatz mit der Nachbarin halten.

Mit den beiden bereitgelegten Löffeln mach man nun kleine Häuflein und setzt diese auf das Backpapier, bis die Schüssel leer ist.

Eventuelle Reste spendiert man der besseren Hälfte,

Die Schokohäuflein werden nun kalt und die Schoki hart.  Am besten macht man das abends, damit man sie am nächsten Morgen in eine Dose verfrachten kann, um sie den Kollegen mitzubringen. Natürlich geht das nur, wenn der Liebste nicht heimlich seine Aktentasche damit vollstopft.

πce πce πce πce πce πce πce πce  PEACE  πce πce πce πce πce πce πce πce πce πce πce PEACE  πce πce πce πce πce πce πce πce πce πce πce πce

Linsensuppe mit Dose

Also, man nehme:

1 Dose Linsen mit Suppengemüse    oder
1 Dose Linsensuppe (aber die dann bitte OHNE Würstchenschnitt – dazu gleich mehr)
1 Zwiebel, 1-2 Kartoffeln, 2-3 Möhren, Petersilie, Kochwurst (Mettenden), Brühwürstchen, 1 EL gutes Öl, 1-2 Tässchen Wasser, nach Bedarf. 1 EL Tomatenmark, Essig, Zucker, Maggi.

Zutaten Linsensuppe

Die Zwiebel, die Kartoffeln und Möhren kleinwürfeln – nicht (!) mit Würfeln bewerfen, bis sie klein sind, sondern mit dem Messer in kleine Würfel schneiden.

Kochwurst und Würstchen in Scheiben schneiden.

geschnippelt

Nun erhitze man das Öl in einem großen Topf und werfe das Gemüse hinein. Dieses soll nun schön anschmurgeln, aber nicht zu lange! Man will ja auch noch mal zu Potte kommen, also fliegen die in Scheiben geschnittenen Mettenden bald hinterher und schmurgel die auch mit an. Jetzt gibt man 1 Tässchen Wasser hinzu, immer schön rühren, dann kann auch bald das 2. Tässchen hinterher. Bitte die Tassen aus dem Topf fischen. Köcheln lassen, umrühren, weiterköcheln, evtl. noch immer etwas Wasser dazu, aber nur so, dass nix anbrennt.

Man öffne die Dose Linsensuppe oder Linsengemüse und füge es dem Geschmurgel hinzu. Wem das jetzt zu blass erscheint, der nehme noch einen Löffel Tomatenmark dazu.

Schön durcherhitzen.

Wenn man meint, die Suppe sei nun fertig kommen die geschnittenen Brühwürstchen dazu, die sollen nur heiss werden. Für den allgemeinen bekannten Bedarf fügt man noch etwas Essig und Zucker hinzu, die Menge wird beziehungsintern ausdiskutiert 🙂

Nun noch die Petersilie fein hacken und beiseite stellen.

Wenn die Suppe dann fertig ist bedient sich jeder oder der Koch / die Köchin bedient die Mitesser. Auf jeden Teller kommt noch frische Petersilie, und wer keine mag, der lässt die einfach weg.

So, ich wollte noch etwas zu den Linsensuppendosen MIT Würstchen sagen: Die darin enthaltenen Würstchenstücke oder kleine ganze Würstchen schmecken absolut ekelig, mehlig, sie haben ein Scheiss-Mouthfeeling. Die labiale Haptik sei hier nicht zu unterschätzen.  Die linguale sowieso nicht.

😉  😉  😉  😉  😉  😉  😉 😉 😉  😉

Hühnerfrikassée

Man nehme:

1 großes Suppenhuhn
1-2 Bd. Suppengemüse
Pfefferkörner, Salz

Mehl, Spargel aus dem Glas, kleine ganze Champignons aus dem Glas, 1 Glas Kapern, Saft einer Zitrone, Butter, Eigelb, Zucker

Ich habe mal gelesen bei einem dieser bundesweit bekannten Köche, ein gutes Suppenhuhn brauche 3 Stunden, und ich glaube das.
1. Stunde: Huhn kalt aufsetzen und kochen
2. Stunde: grob geschnippeltes Suppengemüse dazu
3. Stunde: Gewürze dazu.

Also machen wir das so und nicht anders. Sonst gibts wieder Irritationen in der Planung, der Weltanschauung und sonstigen Aktivitäten.

Wir nehmen einen großen großen Topf, legen das ausgenommene Huhn hinein, füllen Wasser dazu und lassen es wie oben gesagt kochen. In der Zwischenzeit können wir viele Dinge tun: Wohnung putzen, sich vom Mann verwöhnen lassen (die Uhr trotzdem nicht aus den Augen verlieren), ein gutes Buch lesen, eine schlechte Serie gucken, je nach dem.

Irgendwann aber ist der Zeitpunkt gekommen, wo das Huhn gar ist. Wir nehmen es aus dem Topf und legen es in eine Schüssel. Das Suppenwasser mit dem zu Tode gekochten Gemüse geben wir durch ein Sieb, fangen die Flüssigkeit aber bitte bitte auf, die wird dringenst gebraucht !

Jetzt wird das Hühnerfleisch von den Knochen gelöst und später dann grob gewürfelt. So weit sind wir jetzt aber noch nicht, erst mal Fleisch von den Knochen lösen! Die Haut kriegt der Hund, der Kompost oder die Entsorgungsbetriebe, je nach Gusto. Wer experimentierfreudig ist, kann sich die ja mal würzen und anbraten (hab ich noch nie ausprobiert).

Nun haben wir zweierlei Dinge in unserer gut sortierten und aufgeräumten Küche:

Die Brühe
Das Fleisch

Zu Beidem haben wir mittlerweile ein inniges Verhältnis aufgebaut, müssen aber darauf achten, dass dieses Verhältnis nicht zu innig wird, denn sonst bleibt nichts für das Frikassée übrig. Ihr erinnert euch? Wir wollen Hühnerfrikassée basteln.

Nun denn. Das etwas abgekühlte und abgepulte Fleisch wird noch grob zerschnitten in mundgerechte Stücke, aber nicht zu klein!!!

Die Brühe können wir entfetten, indem wir sie auskühlen lassen (draußen gehts schneller, außer im Sommer, aber im Sommer kocht man das eh nicht). Wenn sie erkaltet ist kann man die obenauf festgewordene Fettschicht entfernen. Langjährige Erfahrung lehrt allerdings, dass man nicht alles entfernen sollte, denn das mindert die Intensität des Geschmacks.

Während also das abkühlt begeben wir uns an die weiteren Zutaten und bereiten die weiteren Schritte vor:

Mehl und Butter parat stellen, Spargel aus dem Glas/aus der Dose nehmen und ggf. in Stücke schneiden, Champignondose öffnen, Wasser abgiesen, Karperglas öffnen, Zitrone auspressen, Ei trennen, Salz, und ein wenig Zucker nicht vergessen.

Nun stehen wir ratlos herum mit dem gewürfelten Fleisch und der Brühe. Was nun?

OK, wir nehme einen Topf mit großer Grundfläche, setzen ihn auf den Herd und fügen etwas Butter hinzu, das muss erhitzt werden. Jetzt streut man etwas Mehl darüber und rührt ganz fix mit dem Schneebesen. Die Mengen weiss ich jetzt nicht so, kommt drauf an, wieviel Sauce man haben will, aber das Fleisch und das Gemüse sollen später ja ertrinken.
Diesen Mehl und/oder Fett „Dazugebvorgang“ kann man wiederholen. Hernach gibt man eine Suppenkelle voll von der Hühnerbrühe (ihr erinnert euch?) dazu und rührt wieder ganz fix. Das wird ein Brei, der Blasen wirft. Immer wie wild rühren, damit nix anbrennt und nach und nach Brühe hinzufügen, bis die gewünschte Menge und Konsistenz erreicht ist. Dann gibt man etwas Zitronensaft hinzu, Salz, evtl. Zucker, umrühren.
Das zerkleinerte Hühnerfleisch, die Karpern (mit dem Saft aus dem Glas), den Spargel und die Champis hinein. Noch mal durcherhitzen. Wenn alles fertig ist und nicht mehr kocht, dann erst kommt das Eigelb hinzu. Aber NUR, wenn es nicht mehr kocht und wenn auch gewiss ist, dass nichts mehr übrig bleibt, denn wenn man Reste am nächsten Tag aufkocht, kann es gerinnen oder so.

Dazu schmecken: Salzkartoffeln oder Reis und ein grüner Salat mit Zitronen-Joghurt-Zucker-Dressing

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