Zitronenpasta, Gambas, Mojo y Ensalada

Wochenende. Ein Wort spricht für sich selbst und gibt einem eine unheimliche Freiheit. Meinen Mr. betraute ich mit den typischen Männeraufgaben: Müll, Altglas, Pfandflaschen, Edeka/Aldi.

Ich selbst zog es vor wie eine Prinzessin zuerst den Buchladen meines Vertrauens aufzusuchen und gefühlt 10 kg bestellte Bücher abzuholen. (Da war Schluss mit dem Prinzessinnenfeeling). Während der Rechnungserstellung ergatterte ich beim Stöbern noch ein weiteres Buch (Der erste Stein von Carsten Jensen). Danach steuerte ich den Ankara-Markt in der Hafenstraße an. Zitronen, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Römersalat, Koriander, Petersilie, Tomaten, krumme Gurken, Bezahlen, raus. Next Stop: Mercado Iberico. Dort erstand ich 1 kg Gambas mit Haut, Kopf und ungegart, beim Netto musste ich noch geschälte Gambas dazu kaufen, da es sie im Mercado nicht gab.

Für die Mojo:
Petersile und Koriander von den Stengeln zupfen, 1-2 Zitronen auspressen und dazu geben, Olivenöl, einige (nicht unbedingt wenige) Knobizehen und Salz dazu und mit dem Pürierstab alles hexeln, bis es eine dünnbreiige Masse ergibt.

Pasta:
Ich hatte vor Tagen bei Penny aromatisierte Zitronenpasta erstanden, noch nie ausprobiert, ich denke, normale Spaghetti tun es genauso gut, man kann sie ja selbst mit feinem Abrieb von Bio-Zitrone nach dem Kochen aromatisieren. Also die Pasta werden al dente gekocht und abgegossen.


Gambas:
Petersilie hacken, Knobi auch, Grobes Salz bereithalten.
Geschälte und ungeschälte Gambas in gewünschter Menge auftauen (ist ja meist TK).
2 Pfannen mit Pflanzenöl erhitzen und die Gambas getrennt anbraten. Knoblauch hinzufügen, Hitze runter.

Salat:
Römersalat in mundgerechte Stücke schneiden und auf einer Platte arrangieren. Tomaten in halbe Scheiben schneiden, Zwiebeln längs halbieren und in halbe Scheiben schneiden. Krumme Gurken schälen (evtl. nicht komplett, sonder vlt. immer einen Streifen Schale dran lassen), in Scheiben Schneiden. Nicht zuuuu dünn. Alles schön auf dem Römersalat anrichten und wieder mit gehackter Petersilie bestreuen.
2 Zitronen auspressen, mit Olivenöl vermengen, Salz und Pfeffer wird bei Tisch separat gereicht.

Die geschälten Gambas werden dann mit dem Bratöl sowie einem Teil der Mojo unter die Pasta gehoben, die gebratenen ungeschälten Gambas kommen als Deko dazu.

Und immer mal wieder gerne mit Petersilie…..

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Spaghetti mit Möhren-Dattel-Sauce (vegetarisch, nicht vegan)

Hier im Norden ticken die Uhren anders. Wir haben noch Sommer. Also, zumindest dieses Jahr. Wir hatten überhaupt einen recht ordentlichen Sommer dieses Jahr, da kann man nicht meckern. Nur mit der Bikinifigur ist das nichts geworden. Noch nicht. Das Problem ist ja nicht, dass gesundes Essen nicht schmeckt, das Problem ist, dass man es nicht durchzieht. Das Problem ist, dass man bei Stillstand, der länger als 2 Wochen dauert, die Ausnahme zur Regel macht und täglich auf Ausnahme fährt. Dabei schmecken diese Ausnahmen nicht mal wirklich, sie sind einfach nur so verfügbar. Muss man nichts für tun. Ich meine jetzt nicht, wenn man wirklich ab und an in ein Restaurant geht, aber bitte, ab und an, und dazu zählt eben auch nicht der Chinamann (Bratnudeln und co.) zwischendurch, oder der Türke, der frittierte Fisch mit Pommes oder was weiss ich. Das ist nicht ab und an, das ist nämlich eingerissen. Nicht etwa anstatt, sondern gerne auch noch oben drauf.

Ob wohl der Pommesbudenspruch: „Kommt was drauf“ daher rührt?  Kommt was drauf sollte die Begrüßungsformel von Pommesschmieden und Burgerkönigen sein, denn dann käme man mal ins Denken. Ich glaube, mit den Imbiss-, Mittags-, Fast-Food-Läden ist es wie mit den Shakern. Also, diese Abnehmshakes, nech. Sie sollen eine Mahlzeit ersetzen, sie kommen nicht „oben drauf“. Und täglich oder jeden 2. Tag oder auch jeden 3. Tag daneben zu greifen, nur weils schneller geht, das ist dann ja auch nicht Sinn der Sache.

Und so kam es gar nicht ungelegen, dass  man mir ein Rezept zutrug, dass man auch bei schönem Wetter kochen mag, und vor allem auch mitnehmtauglich fürs Büro und für 2 Tage und für 2 Personen. Denn 2 x 2 macht 4. Ok, wäre es ein 2-Personen Rezept, könnte man einfach die Mengen verdoppeln. Aber nein, es wird einem einfach gemacht, man muss es nur nutzen.

Schreiten wir also zur Tat:

Man nehme:

für 4 Portionen:

1 Zwiebel
6 Möhren
3 EL Sojasauce
2 TL Honig
1 TL frischer geriebener Ingwer
Saft einer Zitrone
200g trockene Spaghetti
Salz
2 EL Kurkuma
1 EL Olivenöl oder Ingweröl (https://edda1804.wordpress.com/2014/09/22/ingwerol/)
300 ml Gemüsebrühe (1,5 TL Pulver – mögl. Bio)
60 g getrocknete Datteln (wem das zu umständlich ist, der nehme gleiche Menge Rosinen)
150 g saure Sahne (oder eine Packung Exquisa light)
1 TL Estragon
Pfeffer

Die gewaschenen Möhren hobeln wir in Stifte, dazu eignet sich die Börner-Reibe. Die Zwiebeln werden geschält und kleinst gewürfelt. Der Ingwer geschält und gerieben. Die Datteln werden entkernt (wenn man nicht schon entkernte Datteln gekauft hat) und schneidet sie in feine Streifen. Das gibt fein extremst-klebrige Finger!
Möhrenstifte und Zwiebelwürfel in eine Schüssel geben, dazu kommen dann der Ingwer, der Honig, der Zitronensaft und die Sojasauce. Alles schön miteinander vermengen und 1 Stunde durchziehen lassen. Immer mal wieder umrühren schadet nichts.

Kommen wir zu den Spaghetti. Die garen wir nach Packungsanweisung in reichlich Wasser mit Salz und geben auch Kurkuma hinzu.  Überhaupt: wenn man kein Kurkuma im Hause hat, besser ist es, dieses Produkt im Türkensupermarkt zu kaufen, anstatt  für son kleines Supermarktdöschen Unsummen auszugeben. Für getrockneten Estragon oder überhaupt, gilt das Gleiche. Ok, also wir geben auch Kurkuma ins Kochwasser. Das Kochwasser sieht dann etwas befremdlich aus, aber das liegt daran, dass wir das so nicht gewohnt sind.
Überhaupt: 200g trockene Spaghetti auf 4 Portionen? Geht das? Klar, das geht. Auch wenn wir anderes gewohnt sind, leider. Und ich habe mir die Mühe gemacht, diese 200g abzuwiegen. Ich wollte es nämlich wissen, sieht mau aus, aber glaubt mir, das geht!

Nun geben wir das Öl in eine große Pfanne, ich hab gerade keine frei, also nehme ich einen breiten Topf. Also, wir erhitzen das Öl und geben die Karottenmischung nebst Marinade dazu. Das lassen wir etwas dünsten und schmurgeln, wenden immer wieder mal und gießen dann die Brühe an, ca. 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Während dieser Zeit werden die Spaghetti wohl fertig werden, die wir dann in ein Sieb abgießen. Ja, und ich schrecke sie ab, wenn es erst anderntags gegessen werden wird. Da bin ich ganz pragmatisch.

Zur Karottenmischung in der Pfanne werden nun die Datteln gegeben, schön umgerührt. Die Saure Sahne und den Estragon hinzufügen, wieder umrühren, damit sich alles vermengt. Weiter köcheln lassen nebst umrühren, bis die Sauce schön sämig und nicht zu dünn und nicht zu dick ist. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber mit Salz sparsam sein wg. der Sojasauce, lieber erst noch mal checken.

Dann servieren, oder:  4 einzelne Portionen davon eintuppern, und mein Mr. G. und ich haben für 2 Tage was davon in unserer Sesselpuper-Mittagspause.

Wer es mit zur Arbeit nehmen möchte anderntags, vermenge Spaggis und Sauce bitte erst, wenn beides erkaltet ist, sonst garen die Nudeln nach, und das wollen wir ja nicht.

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Pasta mit Spinat-Käsesauce

Eigentlich bin ich gerade dabei, Marmelade, bzw. Gelée zu kochen, aber das hat Pause bis morgen. Und der Hunger heute Abend meldet sich. Wir haben noch TK-Spinat und wunderbaren Bio-Käse. Keine Sahne, aber das wird schon, ich bin da immer optimistisch. Und Bio-Spaggis haben wir auch noch. Also steht dem Abendschmaus ja eigentlich nichts im Wege. Nur die Arbeit. Arbeit kann man beiseite schieben, kriegt man eh nicht ordentlich für bezahlt, also sehe ich es als Lust. Und der Käse wird auch nicht besser, wenn ich ihn noch ne Woche aufbewahre.

Man nehme (für 4-6 Portionen)

500g Bio-Vollkorn-Spaggis (andere Pasta tuts natürlich auch)

5 Liter Wasser

1/2 Beutel TK-Spinat

1 Knobizehe

Milch

Käse

etwas Mehl, wenn man Milch statt Sahne nimmt

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Mengenangaben sind variabel. Äh, ich hab ja kaum welche. Macht einfach, wie ihr das für richtig haltet, anders mache ich es auch nicht.

Mr. G. freut sich auf die Pasta, und ich tu das auch. Wobei er eben einen unsäglichen TV-Beitrag  inhalliert hat und zu mir in die Küche kam, sein Herz ausschütten. Manchmal ist es besser für den Blutdruck, Sendungen und Statements nicht zu sehen/hören, aber andererseits muss man auch wissen, wie manche Menschen ticken. IS war Thema. Um so mehr freu ich mich darauf, etwas Leckeres als Ausgleich zuzubereiten.
Spaggis trockenSpinat1

 

Ok, der Spinat liegt im Topf, Knobi ist gehackt. Käse, Mehl, Milch, Gewürze gebe ich in den Standmixer und lass das alles fein hexeln. Wer keinen Standmixer hat, nimmt ein hohes Gefäß und Zauberstab. Wer auch das nicht hat, schnippelt den Käse klitzeklein, vermenge Milch, Gewürze und Mehl im Mix-Schüttelbecher. Viele Wege führen nach Rom.

Käse1Käse2

 

 

 

 

 

 

Was ich aber mal wieder und immer wieder erwähnen möchte, ist: Wenn getrocknete Pasta gekocht werden: auf 100g Pasta 1 Liter Wasser. Zwar werden sie auch mit weniger Wasser gar, das ist ja das Temperaturding, aber sie gehen nicht auf, weil das zu wenige Kochwasser zu schnell gesättigt ist, die Nudeln zu eng in zu wenig Wasser garen müssen. Nachher hat man Pasta auf dem Teller, die biegsam und gar sind, aber eben nicht richtig. Ich verweise Skeptiker da gerne mal an wiki:  http://www.rezeptewiki.org/wiki/Zubereitung:Kochen_von_Pasta

Wassermenge

 Dann geben wir den „Brei“ zu dem Spinat in den Topf, fügen in den Mixbehälter noch etwas Wasser, schütteln das so umher, und dann kommt das auch in den Topf.

Sauce1Das lassen wir dann noch etwas einköcheln, während die Pasta garen. Es müssen übrigens keine Bio-Pasta sein, aber leckerer ists schon. Und die Oberfläche dieser Spaggis sind etwas rau, d.h. sie nehmen die Sauce besser auf.  Man kann auch noch etwas Lachs hineingeben, kurz vor Schluss und mitsimmern lassen. Oder Krabben.  Oder kleine Kirschtomaten. All das kann, aber muss nicht.

Wenn die Spaggis fertig sind, gießen wir sie ab und geben sie zurück in den Topf. Klar, nech. Ist immer so. Sofort gibt man sie portionsweise auf die Teller, und es ist nicht verpönt, über den Rest etwas Olivenöl zu geben, damit sie nicht aneinander kleben. Für den Nachschlag oder so. Nichts ist schlimmer, als aneinanderklebende Pasta. Je nach Geschmacksrichtung kann es auch ein Stich Butter sein, man weiss ja nicht…..

fertig

Petersilie-Knobi-Öl selbstgemacht zu Pasta (vegetarisch und vegan)

Dieses oder ähnliche Öle kennt jeder, macht jeder. Aber warum nicht mal hier darüber schreiben? Hat man Pasta, fehlt das passende Öl. Es geht ja auch zu Salat oder so.

Man nehme hierfür:

1 Marmeladenglas leer oder ein anderes dichtschließendes Behältnis
2-3 Knobizehen
Strünke von frischer Blattpetersilie

Die Strünke gibt man in ein leeres ausgekochtes und erkaltetes Marmeladenglas, den Knoblauch presse man hinein.
Dann gießt man einfach Olivenöl drüber und achtet darauf, dass sämtliche Luftblasen entweichen. Und man füllt es bis oben hin. Deckel drauf und zu.
Ab damit in den Kühlschrank und bei Bedarf das jeweilige Essen damit beträufeln.

Das ist mal Entsorgung von „Abfall“ auf effiziente Art.

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Tortellini Ricotta-Spinat mit Pesto und Gran Padano nebst Petersilie

Heute muss es schnell gehen, daher hier die Zutaten:

1 Pck. Tortellini Ricotta-Spinat aus dem Kühlregal des Supermarktes des Vertrauens

frische glatte Petersilie
grünes Pesto aus dem Glas aus dem Supermarkt des Vertrauens usw usw.
etwas Olivenöl

Wasser salzen aufsetzen kochen. Petersilie fein hacken (wenn man keine hat, ist das nicht schlimm, ich hatte noch welche). Tortellini ins kochende Wasser für 2-3 Minuten, mit Schaumkelle auf Teller, Olivenöl drüberträufeln, Löffelchen Pesto dran, Petersilie drüber, gehobelten Käse darauf, fertig.
Dadurch, dass die Tortellini nicht richtig abtropfen, kann sich das Pesto mit dem Restwässerchen vermengen.
Egal, wie schnell es gehen soll, Pesto aus dem Glas geht, Plastikkäse aus der Streudose geht nicht. Den hobelt man, während das Wasser auf dem Herd steht.

Ich sag mal: GUTEN !

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Rigatoni mit Lachs und Gambas

Nachdem eine hektische Arbeitswoche ihr Ende gestern Mittag fand, indem ich eine Spontanfeierabendmachung um 12.30 einleitete, begab ich mich in den Supermarkt meines Vertrauens, um einfach Sekt zu kaufen, denn ich „hatte fertig“. Durch die Gänge streifend, überlegte ich, was denn so am Wochenende in Töpfe und/oder Pfannen wandern könnte. Für gestern Abend holte ich an der Fischbude 2 große geräucherte Forellen nebst Kartoffelsalat. Denn ich wollte nur noch eins: Kopf und Glieder abschalten. Da aber heute ein neuer Tag ist, und ich das gestern schon wusste, dass heute ein neuer Tag sein würde, griff ich zu einer Tüte Rigatoni, TK-Lachs sowie TK-Gambas und einem kleinen Pöttchen Krustentierpaste (Lacroix). Glatte Petersilie hatte ich vergessen, die brachte mein externes Lebendgedächnis heute mit. Sekt ist auch noch da, da kein Weisswein im Haus ist, muss der herhalten.

Bei den Mengenangaben zur Sauce bedenke man, dass der Rest morgen mit Reis und Paprika an den Start gehen wird (falls die Rigatoni nicht überleben)

Man nehme:

500g Rigatoni1 Pck. TK-Lachs (400g)
1 TK-Tüte Gambas (250 g)
1 Pöttchen Krustentierpaste
etwas Weisswein (Sekt)
100ml Creme fraiche (hab ich nicht, nehme normale Schlagsahne u. Rest Kräuterquark)
1/2 Bd. glatte Petersilie
etwas Abrieb einer Bio-Zitrone (kann)
etwas Zitronensaft (kann)
Koriandersamen (kann)
2-3 Lorbeerblätter
etwas Tomatenmark

Den Lachs und die Gambas gibt man in eine Schüssel und taut sie bei Zimmertemperatur auf (nicht in ein Sieb, hier verwende ich auch das austretende Tauwasser).
Die Rigatoni werden nach Anleitung gekocht und die auf- oder angetauten Gambas halbiert. Der Lachs wird in Würfel geschnitten. Das geht mit einem guten Messer auch, wenn der Lachs noch nicht ganz aufgetaut ist.
In einen separaten Topf gibt man die Krustentierpaste und gebe 300-400ml Wasser und die Lorbeerblätter hinzu und bringe das zum Köcheln. Zitronenabrieb reinwerfen, vlt.noch etwas Schärfe durch gemahlenen Chili und den Zitronensaft (muss nicht). Koriandersamen im Mörser fein zerkleinern, rein damit . Dann Sahne dazugeben und den Kräuterquark (den nur, wenn es sich um einen Rest handelt, der sich am Frühstückstisch nicht mehr gut macht optisch), Tomatenmark dazu und sachte weiterköcheln. Weisswein rein und dann die Gambas und die Lachswürfel. Ziehen lassen.
Derweil schneidet man die Petersilie klein und fein.

Wenn man morgens allerdings Zeit hat, in den Fi-Hafen zu fahren und Fischabfälle (Köpfe, Häute, Gräten, Gambasschalen usw.) zu besorgen, kann man sich sehr gut selbst einen Fischfond und/oder Krustentierfond kochen, einreduzieren und auf Gläser ziehen oder einfrieren. Mittags oder nachmittags gibt es diesen „Krempel“ aber nicht mehr. Da muss man wirklich schon morgens los. Später wird das abtransportiert und zu Fischmehl verarbeitet (für Tierfutter, nech).

Wenn alles fertig ist gibt man die Rigatoni in einen Teller, Sauce drüber und die frisch gehackte Petersilie nach Bedarf.

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Rigatoni Käsesauce

Hier ein Stückchen Gouda, dort ein Stückchen Bergkäse, oder akut im Supermarkt:  abgepackte Käsereste von der Frischetheke. Ja, warum mal nicht, nech. Auch einige Scheiben Kümmelkäse sind dabei, das spart das Würzen und man kann sogleich loslegen.

Man nehme:

500g Rigatoni
Käsereste (bei mir waren es 400g)
1 Becher Schmand
ca. 10cm Ingwer in schmalen halbierten Scheiben
200ml Wasser
Pfeffer, Ingwer, andere Gewürze nach Wahl, mit Salz sparsam umgehen!
Einige Rosinen, etwas Kresse

In einen Topf gibt man das Wasser und wirft die Käsereste (vorher würfeln, auch die Scheiben) hinein. Irgendwann köchelt das, Ingwerscheiben dazu, aber nicht alle, das Nudelwasser will auch welcheaber es wird sich nicht alles auflösen, das macht aber nichts, meine bessere Hälfte mag das so sogar lieber. Man streut die Gewürze daran, gibt den Schmand hinzu und versucht doch irgendwie, dass sich das auflöst. Tuts nicht, keine falschen Hoffnungen machen. Es ist SCHEIBEN-Käse.

Das Nudelwasser wird aufgesetzt mit der anderen Hälfte der Ingwerscheiben, etwas Salz hinzu und wenns kocht die Rigatoni hinein und nach Anleitung kochen.

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Pasta mit Lachssahnesauce

Im Kühlschrank fand sich noch Räucherlachs, den ich teilweise benutzte, um diesen unschlagbaren Kartoffelsalat zu machen. Aber ich brauchte nicht alles davon. Also kaufte ich heute noch weiteren Räucherlachs dazu – ich habe immer Angst, dass es nicht reicht – irgendwie Blödsinn. Normale Rezepte mit Lachs-Pasta beschäftigen sich mit frischem oder TK-Lachs, ich machs heute anders.

Man nehme:

400 g geräucherten Lachs (der in Scheiben)

500g Pasta (Spaghetti oder Rigatoni)

1 Zwiebel, fein gewürfelt, 1-2 Becher Sahne, Butter oder Butterschmalz, Pfeffer, 1 Knobi-Zehe, Petersilie, Zitronensaft

etwas Gemüsebrühe (Glas)

Zutaten LachsPasta

Die Pasta koche man nach Anleitung.

In einer Pfanne oder in einem weiten Topf erhitze man die Butter leicht.Die fein gewürfelte Zwiebel sowie den kleingehächselten Knobi mit hinein. Den Lachs schneide man in Würfel, was bei dem handelsüblichen geräucherten Lachs auch geht. Nur keine Umstände!. Dann füge man den Lachs zur Butter -Zwiebel-Knobi-Mischung und schwenke das an. Die Sahne wird hinzugefügt sowie Brühepulver und Gewürze und den Zitronensaft.  Aufwallen lassen, nur kurz.  Dann wirft man die kleingehackte Petersilie dazu, rühre noch mal um und gut ist. Vielleicht gönnt man dem Lachs noch 1 oder 2 Schluck Weisswein, das ist Geschmackssache.

Lachs-Pasta

Dann wird gegessen.

Pasta und rote Linsen

Die Frau meines Ex-Chefs spielte mir vor Jahren ein leckeres Pasta-Linsen-Rezept zu. Das ging dann in den Wirren von meinem Umzug und so unter. Da ich für heute aber eine vegetarische Pasta-Sauce im Auge hatte, fiel mir wieder die Kombination mit Linsen ein. Vegetarische Pasta-Sauce heisst ja nicht immer: Käse-Spinat, oder Pilz-Rahm. Wobei Rigatoni mit Spinat-Blauschimmelkäse wirklich sehr lecker ist, vor allem, wenn sich noch ein paar Mandelblättchen finden. Aber das soll es heute ja nicht sein.

Veggi-Zutaten Spaggi

Heute gibt es Spaghetti mit Linsenbolognese, weil von der Pizzazubereitung noch passierte Tomaten übrig sind, und ich möchte nicht mehr alles vergammeln lassen, und ich möchte selbst für Pasta Bolognese nicht mehr dieses Billigfleisch (ob Hack oder sonstwas. Lieber seltener, dafür bewusster) kaufen. Es geht auch anders. Es geht auch ohne.
Meine bessere Hälfte ist gerade noch mit der Umsetzung des Einkaufszettels beschäftigt, da kann ich hier ganz in Ruhe schon mal vorbereiten, und das geht so:

Man nehme:

1 Zwiebel, 2 oder mehr Knobizehen zerdrücken mit Salz oder pressen, 2 Möhren, Olivenöl, passierte Tomaten oder 1 Dose gewürfelte Tomaten, etwas Brühe (Glas), etwas Wasser, 120g rote Linsen (mehr oder weniger), Rosinen, Berberitzen (wenn vorrätig), Gewürze, 1 Lorbeerblatt (wenn vorhanden), etwas Zitronensaft, frische glatte Petersilie

Die Zwiebel wird klein gewürfelt, die Knobizehen mit Salz zerdrückt oder gepresst, die Möhren werden geraspelt (feine Einstellung bei der Börner-Reibe). Das wird dann mit Olivenöl angeschwitzt. Dann die Rosinen, die passierten Tomaten hinzugeben, Brühe und das Etwas an Wasser. Da hinein gibt man dann die Linsen und auch die Kräuter (Gewürze) und etwas Zitronensaft. Man lasse das alles köcheln. ca. 10-15 Minuten, es kommt drauf an, dass die roten Linsen nicht der matschigen Weichheit verfallen, aber auch nicht zu hart bleiben, das ist von Sorte zu Sorte verschieden, auch bei roten Linsen! Also immer mal probieren.

Während das so vor sich hinköchelt schon mal die Pasta (hier sinds Spaghetti) nach Packungsanweisung garen.

Die Petersilie hacken und beiseite stellen.
Nach Ende der Pasta-Garzeit diese abtropfen lassen und unter die Sauce mengen. Oder separat servieren und die Sauce wird dann auf dem Teller drüber gegeben.

Die Petersilie streut sich jeder selbst nach Belieben über das Gericht. Parmesan kann auch noch sein, aber bitte nicht den aus den handelsüblichen Streudosen. Entweder richtiger, oder keiner.
Es gibt auch noch andere leckere Käsesorten, die sich über Pastagerichte streuen lassen.

Veggi-Spaggis